
Der tschechische Hersteller Praga wird das Goodwood Festival of Speed 2026 nutzen, um nicht nur die Leistung des Bohema, sondern auch das technische Konzept hinter einem der radikalsten straßenzugelassenen Supersportwagen der Welt zu präsentieren.
Das Unternehmen bringt zwei Exemplare des Bohema zur Veranstaltung sowie eine Ausstellung, die dem sogenannten “Hyper-Engineering” gewidmet ist – einem Ansatz, der auf dem Testen, Überprüfen, Verfeinern und Optimieren jeder einzelnen Komponente basiert, bis die leichteste, effizienteste und funktionalste Lösung erreicht ist.
Besonders interessant ist, dass Praga den Bohema nicht einfach als Auto mit beeindruckenden Leistungsdaten präsentieren möchte. Er ist ein straßenzugelassener Supersportwagen, wurde jedoch nach den Prinzipien des Motorsports entwickelt: Er wiegt weniger als 1.000 kg, leistet 700 PS und nutzt eine hochentwickelte Aerodynamik, um Rennstrecken-Performance mit einer gewissen Alltagstauglichkeit auf öffentlichen Straßen zu verbinden.

Der Bohema repräsentiert eine zunehmend seltene Kategorie in der modernen Welt der Supersportwagen. Statt ausschließlich auf umfassende Elektrifizierung, übertriebenen Luxus oder hochmoderne Cockpit-Technologie zu setzen, folgt Praga einer puristischeren Philosophie: geringes Gewicht, aerodynamische Effizienz und Rennsporttechnik in einem Fahrzeug mit limitierter Produktion.
Während des Festival of Speed wird der Bohema außerdem an den traditionellen Bergrennen in Goodwood teilnehmen, gefahren von Ben Collins, Markenbotschafter und Testfahrer von Praga. Für die Besucher ist das ein wichtiger Aspekt: Goodwood ist nicht nur eine statische Ausstellung. Es ist eine Veranstaltung, bei der die Fahrzeuge direkt vor dem Publikum beschleunigen und so Klang, Präsenz, Grip und Fahrverhalten in Bewegung erlebbar machen.
Am Praga-Stand neben dem Supercar Paddock werden zwei vollständig aus Carbon gefertigte Fahrzeuge die Hauptattraktion sein. Eines davon ist ein Kundenfahrzeug in einer ungewöhnlichen Kombination aus violettem Carbon und Grün, das kurz vor dem Festival ausgeliefert wurde. Das andere präsentiert sich in schwarzem Carbon mit orangefarbenen Akzenten und einem Löwenmotiv, das vom Wappen der Tschechischen Republik inspiriert wurde.

Dieses optische Detail verdeutlicht die Philosophie des Projekts. Beim Bohema ist Carbon nicht nur eine hochwertige Oberfläche oder ein dekoratives Element. Es ist ein wesentlicher Bestandteil der Struktur und Aerodynamik des Fahrzeugs, reduziert das Gewicht und verstärkt den Eindruck einer Rennmaschine, die für den legalen Straßenverkehr getarnt wurde.
Die Marke verspricht außerdem, fünf technische Bereiche der Entwicklung des Bohema zu präsentieren und zu zeigen, wie spezifische Lösungen entwickelt und kontinuierlich verbessert wurden. Ziel ist es, das Publikum näher an den Entstehungsprozess des Fahrzeugs heranzuführen – und nicht nur an das fertige Produkt. Laut Jan Martinek, Technischer Direktor von Praga, wurde jede Design- und Engineering-Entscheidung beim Bohema als Gelegenheit gesehen, das Auto „besser, leichter, schneller und schöner“ zu machen.
Praga verfügt über eine lange Tradition im Motorsport, auch wenn die Marke der breiten Öffentlichkeit weniger bekannt ist als Ferrari, Lamborghini oder McLaren. Der Bohema ist das direkte Ergebnis dieser Rennsport-DNA: Er soll kein komfortabler Supersportwagen für den Alltag sein, sondern eine extreme Interpretation davon, wie nah ein Straßenfahrzeug an einen Rennprototyp heranreichen kann.
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Quelle und Bilder: Praga. Dieser Inhalt wurde mit Unterstützung von KI erstellt und von der Redaktion überprüft.
