
Dynisma hat den DMG-S vorgestellt, einen neuen kompakten Fahrsimulator, der aus der Formel 1 abgeleitete Technologie zu Motorsportteams, Trainingszentren und Fahrern bringt, die eine professionelle Vorbereitung außerhalb der Rennstrecke suchen.
Der im Vereinigten Königreich entwickelte DMG-S ist ein Driver-in-the-Loop-Simulator, eine Kategorie von Simulatoren, die es Fahrern ermöglicht, in Echtzeit mit virtuellen Fahrzeugmodellen zu interagieren. Ziel ist es, ein Fahrerlebnis zu bieten, das dem realen Fahren möglichst nahekommt, mit physikalischen Reaktionen, die das dynamische Verhalten des Fahrzeugs, Veränderungen der Haftung und die Reaktionen des Fahrzeugs unter verschiedenen Streckenbedingungen nachbilden können.
Das neue System nutzt dieselbe Bewegungstechnologie, die Dynisma bereits in hochklassigen Programmen des Motorsports und der Automobilindustrie einsetzt. Laut dem Unternehmen kann das System für Fahrer wichtige Empfindungen simulieren, darunter das Überfahren von Kerbs, Gewichtsverlagerungen, Reifenverschleiß, den Verlust von Grip und das Einsetzen von Übersteuern.

Mit einer Bewegungsverzögerung von weniger als 5 Millisekunden und einer Bandbreite von über 50 Hz wurde der DMG-S entwickelt, um schnelle und präzise Reaktionen auf die Eingaben des Fahrers zu liefern. In der Praxis ermöglicht dies dem Nutzer, die Verbindung zwischen Lenkrad, Pedalen, Fahrzeugmodell und Streckenverhalten deutlich realistischer zu erleben.
Der Simulator wurde entwickelt, um den Zugang zu einer Technologie zu erweitern, die bislang größeren und kostspieligeren Einrichtungen vorbehalten war. Der DMG-S benötigt lediglich eine Fläche von 2,5 m x 2,5 m, wird mit einer einfachen Bodenbefestigung installiert und erfordert lediglich einen einphasigen Stromanschluss mit 32 Ampere. Dadurch entfällt die Notwendigkeit komplexer Infrastrukturen wie externer Schaltschränke oder großer Spezialinstallationen.
Dynisma wird das System in zwei Konfigurationen anbieten. Eine davon verfügt über eine niedrige Fersenposition und richtet sich an GT- und Tourenwagen. Die andere nutzt eine hohe Fersenposition, die besser für Monopostos geeignet ist und die Sitzposition von Rennserien wie Formel 2, Formel 3 und anderen Fahrzeugen mit offenem Cockpit nachbildet.
Der DMG-S kann mit drei 77-Zoll-Bildschirmen ausgestattet oder mit Virtual-Reality- und Extended-Reality-Headsets kombiniert werden. Die Plattform ist mit verschiedenen Softwarelösungen kompatibel und wird standardmäßig mit Assetto Corsa ausgeliefert. Darüber hinaus unterstützt sie weitere Simulationstitel und Umgebungen wie F1, iRacing und Le Mans Ultimate.
Neben dem Einsatz auf Rennplattformen für anspruchsvolle Nutzer unterstützt der Simulator auch professionelle Simulationsumgebungen, Visualisierungstools und Fahrzeugmodellierungssoftware. Dadurch können Teams das System sowohl für das Fahrtraining als auch für die Bewertung von Fahrzeugabstimmungen, die Rennvorbereitung und die Streckenkenntnis nutzen.
Das Design des DMG-S wurde in Zusammenarbeit mit Darryl Scriven entwickelt, Design Director bei D5 und ehemaliger Leiter des Designs bei McLaren Automotive. Ziel war es, ein Produkt zu schaffen, dessen Erscheinungsbild die Leistungsfähigkeit und technische Präzision der Plattform widerspiegelt.
Ash Warne, Gründer und Chief Technology Officer von Dynisma, erklärte, dass das Unternehmen stets von Präzision und der Übereinstimmung mit dem realen Fahrzeugverhalten ausgehe. Seiner Ansicht nach wird ein Simulator erst dann wirklich wertvoll, wenn der Fahrer den über die Plattform vermittelten Eindrücken vertrauen kann – von Veränderungen der Haftung über Gewichtsverlagerungen bis hin zur Fahrzeugbalance im Grenzbereich.
Graeme Cook, CEO von Dynisma, betonte, dass der DMG-S einen wichtigen Schritt darstellt, um die Technologie des Unternehmens für den Motorsportmarkt zugänglicher zu machen. Da Simulationen für die Fahrerentwicklung und Rennvorbereitung immer wichtiger werden, biete das neue System eine professionelle Lösung, die mit den Anforderungen von Teams, Akademien und Wettbewerbern mitwachsen könne.
Der DMG-S ergänzt die Simulatorfamilie von Dynisma neben dem DMG-1, einer Plattform für fortschrittliche Entwicklungsprogramme in Serien wie Formel 2, Formel E und IndyCar. An der Spitze der Produktpalette steht der DMG-360XY, das fortschrittlichste Modell des Unternehmens, mit unbegrenzter Gierbewegung und bis zu fünf Metern physischer Bewegung entlang der XY-Achsen.
Heute werden Dynisma-Plattformen in Serien wie Formel 1, Formel 2, Formel E, der FIA-Langstrecken-Weltmeisterschaft, GT-Meisterschaften und IndyCar eingesetzt, wo die Wiederholbarkeit von Tests, die Datenkorrelation und das Feedback der Fahrer zunehmend wichtiger werden, um die Leistung zu steigern und Entwicklungskosten zu senken.
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Quelle und Bilder: Dynisma. Dieser Inhalt wurde mit Unterstützung von KI erstellt und von der Redaktion überprüft.
