
Frankreich wird voraussichtlich eine dritte EMALS-Katapultanlage bestellen, um den zukünftigen PA-Ng Flugzeugträger der Französischen Marine auszustatten, laut dem Haushaltsentwurf 2026.
Die Finanzierung umfasst auch ein Upgrade des Combat Management Systems (CMS) und ist Teil einer geplanten Erhöhung der Verteidigungsausgaben, die Präsident Emmanuel Macron im Juli 2025 aufgrund drohender Bedrohungen wie Russland vorgeschlagen hat. Die endgültige Entscheidung über die Anzahl der Katapulte wird politisch getroffen und auf höchster Regierungsebene gefällt.
Das PA-Ng-Programm, das ab 2038 den Charles de Gaulle ersetzen soll, sieht ein 78.000 Tonnen schweres Schiff von 310 Metern Länge vor, mit der Kapazität für eine Luftgruppe von 30 Kampfflugzeugen sowie weiteren Flugzeugen. Das Design umfasst vollständige Elektrifizierung, integrierte Überstruktur, drei EMALS-Startbahnen, ein Drei-Kabel-AAG-System, zwei Hangars und zwei Deckaufzüge mit einer Kapazität von jeweils 40 Tonnen. Der Bau soll voraussichtlich 2032 in Saint-Nazaire beginnen, 2035 nach Toulon für den Ausbau verlegt werden und 2036 mit den Seeversuchen beginnen.
Bis dahin hat die DGA bereits kritische Ausrüstung im Wert von 600 Millionen Euro erworben, einschließlich Komponenten für den Kernreaktor, Containment-Gefäße und sekundäre Dampfwerke. Kompatibilitätstests zwischen EMALS-Katapulten, AAG-Systemen und Rafale-Flugzeugen werden in den USA durchgeführt, um die Startleistung zu erhöhen, auch für UCAVs.
Nach Angaben der französischen Behörden wurden technische Fortschritte und Designentscheidungen so geplant, dass der gleichzeitige Betrieb von bemannten und unbemannten Flugzeugen ermöglicht wird und der PA-Ng für die Zukunft der Marinefliegerei vorbereitet ist.
Quelle: Naval News | Foto: X @EtatMajorFR | Dieser Inhalt wurde mit Hilfe von KI erstellt und vom Redaktionsteam überprüft
