Britische Motoren treiben das Debüt des Toyota GR Supra GEN3 in der Supercars-Saison 2026 an

Britische Motoren treiben das Debüt des Toyota GR Supra GEN3 in der Supercars-Saison 2026 an. Foto: Swindon Powertrain
Britische Motoren treiben das Debüt des Toyota GR Supra GEN3 in der Supercars-Saison 2026 an. Foto: Swindon Powertrain

Swindon Powertrain wurde als offizieller Motorenpartner von Walkinshaw TWG Racing für das Projekt bekannt gegeben, das das Debüt von Toyota in der Repco Supercars Championship 2026 markiert.

Das britische Unternehmen ist für die Entwicklung und Lieferung der Schlüsselkomponenten des neuen Toyota GR Supra GEN3 verantwortlich, der seine erste komplette Saison im australischen Starterfeld bestreiten wird.

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Das Programm ist auf fünf Jahre ausgelegt und startet mit Nachdruck: Ab 2026 werden mindestens fünf Fahrzeuge mit Toyota-Motoren in der Meisterschaft an den Start gehen. Die Zusammenarbeit zwischen Swindon Powertrain und Walkinshaw TWG Racing läuft seit rund einem Jahr, seit der offiziellen Ankündigung des Projekts.

Entwicklung mit Fokus auf Leistung und Haltbarkeit

Swindon Powertrain führt die Bereiche Engineering, Simulation und Produktion der Entwicklungsmotoren sowie essenzieller Komponenten wie des Kurbelwellenpakets an. Die Endmontage und die laufende Wartung der Rennmotoren übernimmt Walkinshaw TWG Racing in seinen Anlagen in Clayton im australischen Bundesstaat Victoria.

Als Basis für das Projekt dient der bekannte V8 2UR-GSE, ein vollständig aus Aluminium gefertigter Motor mit doppelt obenliegenden Nockenwellen, der unter anderem im Lexus LC 500 eingesetzt wird. Auf 5,2 Liter Hubraum angepasst, passt er ideal in das Supercars-Reglement, das Motoren zwischen 5,0 und 5,7 Litern erlaubt.

Laut Raphaël Caillé, Managing Director von Swindon Powertrain, bietet die „quadratische“ Motorkonfiguration (94 × 94 mm Bohrung und Hub) eine hervorragende Grundlage für eine wettbewerbsfähige, robuste Einheit mit einer Leistung von rund 600 PS.

 Foto: Swindon Powertrain
V8 2UR-GSE. Foto: Swindon Powertrain

Mehr als 12.000 km pro Saison

Eine der größten Herausforderungen des Projekts bestand darin, Leistung, Haltbarkeit und Kosten in Einklang zu bringen. Der Supercars-Kalender umfasst pro Saison mehr als 12.000 km Renndistanz, darunter besonders anspruchsvolle Veranstaltungen wie das Bathurst 1000, berühmt für seine 1,19 Meilen lange Gerade.

Um diese Anforderungen zu erfüllen, konzentrierte sich Swindon Powertrain auf die Weiterentwicklung von Kurbelwelle, Ventiltrieb, Verbrennung und Kalibrierung und nutzte zugleich die Robustheit des serienmäßigen Toyota-Straßenmotors. Dadurch konnten zahlreiche Serienteile wie Zylinderköpfe, Motorblock, Hauptlagerdeckel, Steuerkette und Ventilfolger verwendet werden, was half, die Kosten unter Kontrolle zu halten.

Der Motor für 2026 wird zudem über eine hydraulische variable Ventilsteuerung (VVT) sowie ein im 3D-Druck gefertigtes Ansaugsystem verfügen – eine Technologie, die bereits bei den siegreichen Motoren von Swindon in der British Touring Car Championship erprobt und bewährt ist.

Baldiges Debüt im Starterfeld

 Foto: Swindon Powertrain
Foto: Swindon Powertrain

Walkinshaw TWG Racing wird zwei Toyota GR Supra GEN3 einsetzen, pilotiert von Chaz Mostert und Ryan Wood. Brad Jones Racing übernimmt drei weitere Fahrzeuge und komplettiert damit das anfängliche Toyota-Aufgebot in der Meisterschaft.

Quelle und Bilder: Swindon Powertrain. Dieser Inhalt wurde mit Unterstützung von KI erstellt und von der Redaktion überprüft.

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