
Das US-Heimatschutzministerium veröffentlichte in dieser Woche ein mehr als sieben Minuten langes Video, das das Entern und die Beschlagnahmung des Supertankers M/T CENTURIES zeigt.
Das unter panamaischer Flagge fahrende und in chinesischem Besitz befindliche Schiff wurde in internationalen Gewässern im südlichen Karibikraum vor der Küste Venezuelas aufgegriffen.
Der Einsatz wurde von einem Maritime Security Response Team (MSRT) der US-Küstenwache mit Unterstützung der US-Marine durchgeführt.
Nach Angaben US-amerikanischer Behörden handelt es sich um die zweite Beschlagnahmung eines sanktionierten Tankers in der Region innerhalb weniger Tage.
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Die Maßnahme folgt auf die Ankündigung von Präsident Donald Trump am 17. Dezember, eine vollständige Blockade gegen sanktionierte Öltanker zu verhängen, die Venezuela anlaufen oder verlassen.
An der Operation beteiligte Beamte, die unter der Bedingung der Anonymität sprachen, nannten den genauen Ort des Enterns nicht, bestätigten jedoch, dass die Küstenwache eine führende Rolle bei dem Einsatz spielte.
Die erste Beschlagnahmung, die etwa eine Woche zuvor erfolgte, hatte bereits unmittelbare Auswirkungen auf den Abfluss der venezolanischen Ölexporte.

Auswirkungen auf Exporte und die „Schattenflotte“
Nach dem ersten Einsatz gingen Venezuelas Ölexporte deutlich zurück. Mehrere bereits beladene Schiffe blieben in venezolanischen Gewässern, um das Risiko einer Beschlagnahmung zu vermeiden. Dennoch gilt die Blockade nicht als absolut.
Während viele Schiffe, die am Transport venezolanischen Öls beteiligt sind, Sanktionen unterliegen, stehen andere Schiffe, die Öl aus Venezuela sowie Rohöl aus dem Iran und aus Russland transportieren, nicht auf den Sanktionslisten. Einige Unternehmen, darunter der US-Konzern Chevron, transportieren weiterhin venezolanisches Öl mit eigenen Schiffen auf Grundlage spezieller Genehmigungen.

Als Reaktion auf den internationalen Druck ordnete Venezuelas Präsident Nicolás Maduro an, dass die venezolanische Marine Schiffe eskortieren soll, die Erdölprodukte transportieren. Mehrere Schiffe sind bereits unter maritimer Eskorte von Venezuela in Richtung Asien ausgelaufen, wobei nach vorliegenden Informationen keines von ihnen offiziell auf der Liste der sanktionierten Tanker stand.
Die neuen Beschlagnahmungen unterstreichen die Eskalation der Maßnahmen Washingtons gegen die maritime Logistik im Zusammenhang mit venezolanischem Öl und deuten auf eine weitere Verschärfung der US-Kontrolle über die Energierouten in der Karibik hin.
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Quelle und Bilder: Homeland Security X @DHSgov | Secretary Kristi Noem X @Sec_Noem. Dieser Inhalt wurde mit Unterstützung von KI erstellt und von der Redaktion überprüft.
