Volkswagen schließt erstmals seit 88 Jahren ein Werk in Deutschland

Volkswagen schließt erstmals seit 88 Jahren ein Werk in Deutschland
Volkswagen schließt erstmals seit 88 Jahren ein Werk in Deutschland (Foto: Volkswagen)

Volkswagen hat angekündigt, sein Werk in Dresden, Deutschland, zu schließen. Damit beendet der Automobilhersteller erstmals in seiner 88-jährigen Geschichte den Betrieb eines Produktionsstandorts.

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Laut der Financial Times wird die Schließung des Werks auf den zunehmenden chinesischen Druck auf dem europäischen Markt für Elektrofahrzeuge sowie auf die hohen Zölle zurückgeführt, die die Vereinigten Staaten auf europäische Fahrzeuge erheben.

Dennoch scheint sich der Fokus von Volkswagen auf Investitionen in Fahrzeuge mit Verbrennungsmotoren zu verlagern und damit gegen den Strom der Elektrifizierungswelle zu schwimmen, die die globalen Hersteller erfasst hat.

Das Werk in Dresden wurde 2002 eröffnet, doch seine Produktionskapazität stand nie im Mittelpunkt der Aktivitäten. In mehr als zwei Jahrzehnten produzierte die Fabrik weniger als 200.000 Fahrzeuge.

Volkswagen schließt erstmals seit 88 Jahren ein Werk in Deutschland
(Foto: Volkswagen)

Die Schließung des Werks bedeutet dennoch eine Verringerung der Produktionskapazität von Volkswagen in Europa sowie den Abbau von mehr als 35.000 Arbeitsplätzen.

Laut Experten, die von der Financial Times befragt wurden, trägt die Stilllegung des Werks zwar dazu bei, die Ressourcen des Unternehmens auszugleichen, dennoch wird Volkswagen seine Ausgaben weiter senken müssen, um ab 2026 profitabel zu bleiben.

Es ist hervorzuheben, dass das Gebäude weiterhin genutzt wird, jedoch für andere Zwecke. Es wird an die Technische Universität Dresden vermietet, die dort ein Forschungszentrum mit Schwerpunkt auf künstliche Intelligenz, Robotik und Halbleiter einrichten wird. Darüber hinaus wird Volkswagen den Standort weiterhin als Auslieferungspunkt für Fahrzeuge und als Touristenattraktion nutzen.

Fotos: Volkswagen. Dieser Inhalt wurde mit Hilfe künstlicher Intelligenz erstellt und vom Redaktionsteam überprüft.

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