
Der Kunde wurde aus Gründen der nationalen Sicherheit nicht genannt; die Überwachungs- und Frühwarnflugzeuge sollen 2030 ausgeliefert werden
Saab hat einen Auftrag zur Lieferung von zwei GlobalEye-Flugzeugen an ein nicht genanntes Land im Nahen Osten erhalten. Der Vertrag hat einen Wert von 10,1 Milliarden schwedischen Kronen und sieht die Auslieferung der Maschinen an den Kunden im Jahr 2030 vor.

Der schwedische Hersteller hat beschlossen, weder den Namen des Käufers noch weitere Einzelheiten der Vereinbarung offenzulegen. Nach Angaben des Unternehmens hängt die Vertraulichkeit mit den Besonderheiten der Branche, den betroffenen nationalen Sicherheitsinteressen und den Anforderungen des auftraggebenden Landes zusammen.
GlobalEye gehört zur Kategorie AEW&C, der englischen Abkürzung für luftgestützte Frühwarnung und Einsatzführung. In der Praxis handelt es sich um eine Plattform, die mit Radaren und weiteren Sensoren ausgestattet ist und große Gebiete aus der Luft überwachen kann. Dadurch erhalten Kommandozentralen mehr Zeit, Bewegungen zu erkennen und eine Reaktion zu koordinieren.

Im Gegensatz zu Radarflugzeugen, die sich hauptsächlich auf die Überwachung des Luftraums konzentrieren, wurde das System von Saab für Einsätze in mehreren Bereichen entwickelt. Seine aktiven und passiven Sensoren können Objekte in der Luft, auf See und an Land orten und identifizieren und die Informationen zu einem integrierten operativen Lagebild zusammenführen.
Die gewonnenen Daten können in Echtzeit mit Flugzeugen, Schiffen, Bodeneinheiten und Kommandozentralen geteilt werden. Diese Fähigkeit macht GlobalEye zu einem wichtigen Koordinierungselement, insbesondere in weitläufigen Regionen oder Gebieten mit hohem Luft- und Schiffsverkehr.
Saabs Präsident und Vorstandsvorsitzender Micael Johansson erklärte, der neue Vertrag zeige das internationale Interesse an Überwachungssystemen, die in unterschiedlichen Einsatzumgebungen operieren können. Nach seinen Angaben stärkt der Auftrag zudem die Position von GlobalEye bei modernen Luftverteidigungsmissionen.

Obwohl die Identität des Käufers weiterhin geheim bleibt, deutet der Vertragswert auf ein Programm hin, das voraussichtlich nicht nur die beiden Flugzeuge, sondern auch Missionsausrüstung, Systemintegration, technische Unterstützung, Ausbildung und die dazugehörige Infrastruktur umfasst. Die genaue Zusammensetzung des Pakets wurde jedoch nicht bekannt gegeben.
Da die Auslieferung erst für 2030 vorgesehen ist, verdeutlicht die Vereinbarung auch den langen Produktions- und Vorbereitungszyklus, der für AEW&C-Plattformen erforderlich ist. Diese müssen entsprechend den Kommunikationsnetzen, Führungssystemen und operativen Anforderungen jedes Kunden konfiguriert werden.
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Quelle und Bilder: Saab. Dieser Inhalt wurde mithilfe künstlicher Intelligenz erstellt und von der Redaktion überprüft
