Verstehen, wie fortschrittliche von Fledermäusen inspirierte Drohnen Such- und Rettungsmissionen unterstützen können

Entenda como drones avançados inspirados em morcegos podem auxiliar missões de busca e resgate
Verstehen, wie fortschrittliche von Fledermäusen inspirierte Drohnen Such- und Rettungsmissionen unterstützen können (Foto: Worcester Polytechnic Institute)

Wissenschaftler des Worcester Polytechnic Institute haben kleine Drohnen entwickelt, die von Fledermäusen inspiriert sind und Such- und Rettungsmissionen unterstützen sollen.

Die Drohnentechnologie wird so programmiert, dass sie in herausfordernden Umgebungen effektiv arbeiten kann, z. B. bei Dunkelheit, Rauch oder Sturm, und die Rettungsteams bei der Lebensrettung nach Katastrophen unterstützt.

Laut Nitin Sanket, Assistenzprofessor für Robotikingenieurwesen, ergibt sich die Dringlichkeit bei der Entwicklung dieser Drohnen aus Katastrophenszenarien wie Erdbeben und Tsunamis, bei denen nachts häufig Stromausfälle auftreten.

Nitin Sanket @nitinjsanket
Nitin Sanket. X @nitinjsanket

Für das Projekt ließen sich die Wissenschaftler von der Natur inspirieren. In diesem Fall dienten Fledermäuse als Vorbild für die Drohnen, die so kompakt sind, dass sie in die Hand passen, und einen kleinen Ultraschallsensor verwenden, um sich in ihrer Umgebung zu orientieren.

Ihre potenziellen Einsatzmöglichkeiten wurden bereits in jüngsten Notfällen demonstriert. In Pakistan beispielsweise spielten Drohnen eine entscheidende Rolle bei der Lokalisierung von Menschen, die während starker Überschwemmungen eingeschlossen waren, während in Kalifornien ein Rettungsteam die Drohnentechnologie erfolgreich einsetzte, um einen Mann hinter einem Wasserfall zu finden.

Die Drohnen des WPI sind jedoch nicht autonom und müssen einzeln gesteuert werden, was von Sanket und seinen Kollegen als Einschränkung anerkannt wird. Ein bedeutender Fortschritt in diesem Bereich wäre die Entwicklung autonomer Drohnenschwärme, die eigene Entscheidungen über Suchtaktiken treffen können.

Ryan Williams, außerordentlicher Professor an der Virginia Tech, betonte, dass autonomer Einsatz derzeit praktisch nicht existiert. Seine Forschung konzentriert sich darauf, Drohnen so zu programmieren, dass sie die Suchbemühungen mit menschlichen Rettungsteams koordinieren und historische Daten nutzen, um das wahrscheinliche Verhalten vermisster Personen vorherzusagen.

Daher gehen die Ziele des Worcester Polytechnic Institute über den einfachen Drohneneinsatz hinaus. Das Team möchte Drohnen entwickeln, die leicht, günstig, vielseitig und so geschickt wie Fledermäuse sind und unschätzbare Unterstützung bei realen Rettungseinsätzen bieten.

“Fledermäuse sind erstaunlich. Wir sind weit davon entfernt, was die Natur erreicht hat. Aber das Ziel ist, dass wir eines Tages in der Zukunft dorthin gelangen und sie im Einsatz nützlich sein werden”, sagte Sanket gegenüber AP News.

Foto: Worcester Polytechnic Institute | X @nitinjsanket. Dieser Inhalt wurde mit Hilfe von KI erstellt und vom Redaktionsteam überprüft.

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