USA präsentieren Kopie der iranischen Drohne Shahed-136

Die USA entwickeln ihre eigene Version der Shahed-136-Drohne. Foto: defense.gov
Die USA entwickeln ihre eigene Version der Shahed-136-Drohne. Foto: defense.gov

Die Vereinigten Staaten haben einen bedeutenden Schritt in der Entwicklung kostengünstiger Luftkampffähigkeiten unternommen, indem sie ihre eigene Version einer Kamikaze-Drohne vorgestellt haben, die direkt mit der iranischen Loitering-Munition Shahed-136 konkurrieren soll.

Das neue System mit dem Namen LUCAS (Low-Cost Unmanned Combat and Autonomous System) wurde am Mittwoch (16.) im Rahmen einer Demonstration autonomer Technologien im Hof des Pentagons vorgestellt.

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US-Verteidigungsminister Pete Hegseth war bei der Präsentation des LUCAS anwesend, der vom in Arizona ansässigen Verteidigungsunternehmen SpektreWorks entwickelt wurde. Ziel ist es, eine kostengünstige, modulare und hochgradig anpassbare Luftkampflösung bereitzustellen – ideal für verteilte Operationen, insbesondere im indopazifischen Raum.

Laut SpektreWorks wird LUCAS als Unbemanntes Luftfahrzeugsystem (UAS) der Gruppe 3 eingestuft, das für den Einsatz in feindlichen Umgebungen mit minimalen logistischen Anforderungen konzipiert ist. Dank seiner offenen Architektur kann es mit einer Vielzahl von Nutzlasten ausgerüstet werden, darunter Aufklärungssensoren, Angriffssysteme und Kommunikationsrelais.

Die USA entwickeln ihre eigene Version der Shahed-136-Drohne. Foto: defense.gov

Die Drohne kann sowohl als Ziel für Trainingszwecke als auch als Kampfflugzeug eingesetzt werden. Sie unterstützt verschiedene Startkonfigurationen wie den Raketenunterstützten Start (RATO) sowie den Transport und Einsatz über LKWs. Dies erleichtert die Nutzung durch nicht spezialisierte Truppen und ermöglicht einen schnellen Feldeinsatz.

Darüber hinaus ist LUCAS kompatibel mit kooperativen autonomen Operationen und netzwerkzentrierten Angriffen – bei einem Bruchteil der Kosten traditioneller Luftkampfsysteme. Die Plattform verwendet eine wegwerfbare FLM-131-Zelle und integriert fortschrittliche Navigationssysteme mit optimierten Anforderungen an Größe, Gewicht und Leistung (SWaP).

Ein weiteres herausragendes Merkmal des LUCAS ist seine Fähigkeit, als Signalrelais innerhalb des Mesh-Kommunikationsnetzwerks MUSIC (Multidomain Unmanned Systems Communications) zu fungieren. Dies gewährleistet sichere Kommunikation zwischen US- und alliierten Truppen – auch in Gebieten mit beschädigter Infrastruktur oder unter Störsignalen.

Die Einführung der Drohne erfolgt vor dem Hintergrund einer zunehmenden Nachfrage nach kostengünstigen und einwegfähigen Luftlösungen. Der Erfolg der iranischen Shahed-136-Drohnen in Konflikten wie in der Ukraine hat die USA dazu veranlasst, eigene, technisch fortschrittlichere Alternativen zu entwickeln.

Laut SpektreWorks wurde LUCAS bereits erfolgreich getestet und ist bereit für die Serienproduktion, sodass eine baldige Integration in die US-Streitkräfte und zu Verbündeten erwartet wird.

Quelle und Bilder: defense.gov. Dieser Inhalt wurde mit Hilfe von KI erstellt und von der Redaktion geprüft.

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