
Nach einer Pause hat die US-Luftwaffe die Aufklärungsmissionen mit hochfliegenden Drohnen über dem Schwarzen Meer wieder aufgenommen.
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Laut Informationen des Defence Blog wurde eine RQ-4B Global Hawk mit dem Rufzeichen FORTE 10 am 25. Oktober bei Überwachungsoperationen über dem südlichen Schwarzen Meer beobachtet.
Nach Flugdaten startete das unbemannte Flugzeug vom NATO-Luftwaffenstützpunkt Sigonella auf Sizilien, Italien.
Dieser Standort gilt als zentraler Ausgangspunkt für Luftmissionen zur Informationsgewinnung, Überwachung und Aufklärung (ISR) in Osteuropa und in der Schwarzmeerregion.
Die Spionagedrohne RQ-4B Global Hawk, entwickelt von Northrop Grumman, gehört zu den leistungsfähigsten Aufklärungsplattformen der US-Luftwaffe.
Sie ist mit elektro-optischen Sensoren und Radar ausgestattet, die es ermöglichen, Bewegungen zu verfolgen und Bodenziele über große Gebiete hinweg zu erfassen.
Darüber hinaus gilt die Global Hawk als Langstreckenflugzeug, das mehr als 30 Stunden in der Luft bleiben und in Höhen von über 18.000 km operieren kann.
Die Patrouillen der Global Hawk entlang der Schwarzmeerküste wurden in den ersten Jahren des Krieges in der Ukraine fast täglich durchgeführt, mit dokumentierten Einsätzen in der Nähe der von Russland besetzten Krim.
Moskau kritisierte diese US-Aktivitäten, da die Patrouillen den Ukrainern wichtige Informationen über die Bewegungen russischer Truppen und die Stationierung von Raketen lieferten. Russische Kampfflugzeuge wurden gelegentlich entsandt, um die US-Drohnen abzufangen oder zu verfolgen.
Daraufhin verringerte die US-Luftwaffe die Häufigkeit dieser Patrouillen und deren Nähe zu besetzten Gebieten. Die wenigen durchgeführten Missionen fanden weiter entfernt vom russischen Luftraum statt.
Die Wiederaufnahme der Global Hawk-Aktivitäten in dieser Woche deutet somit auf eine mögliche Anpassung des operativen Tempos hin, da der Konflikt in sein drittes Jahr geht.
Die Patrouille scheint demselben Muster wie die Überwachungsmissionen der NATO zu folgen, doch bislang haben weder die US-Luftwaffe noch die NATO eine offizielle Erklärung zu dieser Mission abgegeben.
Dennoch steht die erneute Präsenz der Global Hawk im Einklang mit den breiteren Bemühungen der Verbündeten, das Lagebewusstsein an den Grenzen der Ukraine zu verbessern.
Wie Verteidigungsanalysten betonen, ermöglichen diese Bewegungen den Vereinigten Staaten und ihren Verbündeten, eine ständige Überwachung aufrechtzuerhalten, ohne bemannte Flugzeuge in der Nähe von umkämpftem Luftraum zu gefährden.
Foto: Northrop Grumman. Dieser Inhalt wurde mit Hilfe von KI erstellt und vom Redaktionsteam überprüft.
