
Ein Bericht der Washington Post zeigt, dass einige Unternehmen auf Hybrid-Zeppeline als umweltfreundliche Alternative für die Zukunft der Luftfahrt setzen.
Die Luftschiffe werden von LTA Research, FLYING WHALES und Hybrid Air Vehicles entwickelt. Laut der BBC hat LTA Research bereits mit Tests des Luftschiffs Pathfinder 1 begonnen.
Hybrid Air Vehicles plant, bis 2030 zwei Dutzend Luftschiffe in einer britischen Fabrik zu bauen, mit dem Fokus auf Fracht- und Passagiertransport, berichtete die Washington Post.
Das von Frankreich unterstützte Unternehmen FLYING WHALES plant, bis 2027 eine Fabrik in Quebec zu errichten und den kommerziellen Betrieb bis 2029 aufzunehmen, so der Bericht.
Experten zufolge könnten Zeppeline die CO₂-Emissionen erheblich senken, da sie nur wenige Gallonen Diesel pro Stunde in Kombination mit Batteriestrom verbrauchen.
Diese Zahlen stehen im Vergleich zu den Triebwerken kommerzieller Flugzeuge, die laut der Washington Post Tausende Gallonen Kerosin pro Stunde verbrennen.
Zeppelin-Experte John J. Geoghegan, Autor von “When Giants Ruled the Sky“, glaubt jedoch nicht an die Umsetzbarkeit dieser neuen Initiative.
„Die nächste Generation von Luftschiffen ist heute sehr effektiv bei der Reduzierung von CO₂-Emissionen. Die Frage ist, ob der Markt genügend Nachfrage bietet, damit sie einen signifikanten Beitrag zur Bekämpfung des Klimawandels leisten können“, sagte Geoghegan gegenüber der Zeitung.
Foto und Video: aerospaceamerica. Dieser Inhalt wurde mit Hilfe von KI erstellt und von der Redaktion überprüft.
