
Die Verteidigungskräfte der Ukraine führten den ersten bestätigten Angriff auf das russische Radar P-18-2 Prima durch, ein System, das für seine Fähigkeit bekannt ist, Flugzeuge mit Stealth-Technologie zu erkennen.
Die Operation wurde von der 412. Brigade der unbemannten Systemkräfte, bekannt als „Nemesis“, durchgeführt und vom Kommando der Einheit per Video dokumentiert.
Kommandeur Robert Brovdi erklärte, das Ziel sei mehr als 100 Kilometer hinter der Frontlinie mit Angriffsdrohnen mittlerer Reichweite getroffen worden, die mit Gefechtsköpfen von über 10 Kilogramm ausgestattet waren. Aufgrund der geringen Panzerung des Radars machte der Treffer das System vollständig funktionsunfähig und eliminierte ein für die russische Luftverteidigung als strategisch wichtig geltendes Asset.
Am selben Tag zerstörte die Brigade zudem ein Tor-M2-Raketensystem sowie ein hybrides Tunguska-System in den Regionen Saporischschja und Donezk. Damit erreichte die Gesamtzahl der zwischen dem 1. und 12. Januar neutralisierten Radar- und Luftverteidigungssysteme 11 Einheiten, wodurch sich die Lücken im feindlichen Luftverteidigungsnetz weiter vergrößerten.
Das P-18-2 Prima ist ein mobiles Radar der neuesten Generation, das je nach Höhe Ziele in Entfernungen von bis zu 320 Kilometern erfassen kann. Nach Angaben ukrainischer Behörden griffen Drohneneinheiten allein im Dezember 2025 mehr als 106.000 Ziele an, darunter 128 Luftverteidigungssysteme – die höchste jemals für diese Art von Operationen registrierte Zahl.
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Quelle: Militarnyi | Foto: Instagram @robert_madyar | Dieser Inhalt wurde mit Hilfe von KI erstellt und vom Redaktionsteam geprüft
