Saab erwägt Partnerschaft mit Airbus zur Entwicklung von Flugzeugen der 6. Generation

Saab erwägt Partnerschaft mit Airbus zur Entwicklung von Flugzeugen der 6. Generation
Saab erwägt Partnerschaft mit Airbus zur Entwicklung von Flugzeugen der 6. Generation (Foto: Saab)

Saab, das schwedische Verteidigungsunternehmen, erwägt eine Partnerschaft mit Airbus Defense and Space, um eine neue Generation von Kampfflugzeugen zu entwickeln.

Diese Information wurde vom CEO von Saab, Mikael Johansson, in einem Interview mit der deutschen Zeitung Frankfurter Allgemeine Zeitung bekannt gegeben, wie das ukrainische Portal Militarnyi berichtete.

Johansson zufolge verfügt das Unternehmen über die notwendigen Technologien und Kompetenzen, um ein potenzielles Kampfflugzeug zu entwickeln, und betonte, dass beide Unternehmen “starke Beziehungen” im Bereich der Luftfahrt- und Verteidigungsausrüstung haben.

Saab glaubt, dass eine mögliche Partnerschaft mit Airbus die Stärken beider Unternehmen kombinieren könnte: die schwedische Expertise bei leichten Kampfflugzeugen und die europäischen Ressourcen von Airbus für groß angelegte Programme.

Diese Zusammenarbeit könnte eine Lösung für eine schwierige Situation sowohl für Schweden, aufgrund seiner finanziellen Beschränkungen, als auch für Deutschland darstellen, das Schwierigkeiten bei der Umsetzung des französisch-deutsch-spanischen Future Combat Air System (FCAS)-Projekts hatte.

Es ist bemerkenswert, dass Airbus Defense derzeit eine schwierige Phase im FCAS-Programm durchläuft, insbesondere nachdem ein CDU/CSU-Vertreter im Verteidigungsausschuss des Bundestages, zuständig für die Luftwaffe, erklärte, er sehe keine Zukunft für das europäische Kampfflugzeug der sechsten Generation.

Diese Aussage erfolgte nach Interessenkonflikten zwischen Deutschland und Frankreich innerhalb des FCAS-Projekts. Danach kündigte Airbus Pläne an, ein Kampfflugzeug der sechsten Generation ohne die Beteiligung von Dassault Aviation zu entwickeln.

Es ist zu beachten, dass das französische Unternehmen Dassault eine 80%-Beteiligung am Programm anstrebt. In diesem Szenario wäre es für den Rumpf und die Triebwerke verantwortlich, die ebenfalls vom französischen Unternehmen Safran entwickelt werden.

Während Frankreich diese Arbeitsteilung als wichtig für die Zukunft des Projekts betrachtet, ist Airbus besorgt, insbesondere wegen des Wunsches, das Flugzeug ohne Zustimmung der anderen Beteiligten zu exportieren.

Foto: Saab. Dieser Inhalt wurde mit Hilfe von KI erstellt und vom Redaktionsteam überprüft.

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