
Regent hat den ersten Testflug der Drohne Squire durchgeführt, die künftig Aufklärungs-, Überwachungs- und Reconnaissance-Missionen (ISR) der US-Marine im Pazifik unterstützen soll.
Laut der Website The War Zone ist ein besonderes Merkmal der Squire ihr Wing-in-Ground-(WIG)-Effekt, bei dem Hydrofoils genutzt werden, um zunächst über das Wasser zu gleiten und anschließend in einer Höhe von etwa einer Flügelspannweite über der Oberfläche zu fliegen.
Diese Flüge im Bodeneffekt sind darauf ausgelegt, das dichte Luftpolster nahe der Oberfläche zu nutzen, was eine optimale Kombination aus erhöhtem Auftrieb und reduziertem Luftwiderstand ermöglicht.
Neben ihren geplanten ISR-Aufgaben soll die Squire auch logistische Unterstützung leisten und Seeleute bei Kampfsuch- und Rettungsmissionen (CSAR) in umkämpften Gebieten unterstützen.
Aus diesem Grund könnte ihre Fähigkeit, nahe über der Wasseroberfläche zu fliegen, in zukünftigen Konflikten im Pazifikraum besonders wertvoll sein.
Die Squire, die vom Unternehmen als „erstes unbemanntes Oberflächen- und Luftfahrzeug (USA-V)“ bezeichnet wird, absolvierte kürzlich einen Testflug in der Narragansett Bay im US-Bundesstaat Rhode Island.
Ein Video der Veranstaltung zeigte ein maßstabsgetreues Modell der Squire, das seine drei Phasen durchlief: Schwimmen, Hydrofoil-Gleiten über das Wasser und anschließend den Übergang in den Flug. Laut dem Unternehmen erreichte die Squire Geschwindigkeiten von bis zu 40 Knoten.

Im Video ist zu sehen, dass sich die beiden Hydrofoils der Squire beim Steigflug einziehen. Zwei Begleitboote eskortierten die Drohne während ihres Flugs über eine nicht näher spezifizierte Distanz.
Laut Unternehmen verfügt die Squire über eine geplante Nutzlast von 22 kg, eine Reichweite von bis zu 100 Seemeilen und eine Höchstgeschwindigkeit von etwa 80 Knoten.
„Wir gestalten die Nutzlastschnittstellen so, dass ein Zweierteam mit minimaler Spezialausbildung Umkonfigurationen durchführen kann, wenn sich Bedingungen ändern und Missionsanforderungen anpassen“, erklärte Regent gegenüber TWZ.
Das Unternehmen betonte, dass dieses USA-V-Konzept „die Geschwindigkeit und Manövrierfähigkeit eines Luftfahrzeugs mit der dauerhaften Präsenz und Ausdauer eines unbemannten Oberflächenfahrzeugs kombiniert“.
Derzeit validiert das Unternehmen schrittweise Systeme, Steuerungen und Einsatzgrenzen. „Künftig wird Regent die Leistung, Autonomie und operativen Fähigkeiten der Squire weiter ausbauen, um einsatzbereite maritime Operationen zu ermöglichen.“
+ Klicken Sie hier, um das Video anzusehen
Fotos und Video: Regent / YouTube @regentcraft. Dieser Inhalt wurde mit Hilfe von KI erstellt und von der Redaktion überprüft.
