Prinzessin Anne eröffnet neues Bentley-Werk in Crewe

Prinzessin Anne eröffnet neues Bentley-Werk in Crewe. Foto: Bentley
Prinzessin Anne eröffnet neues Bentley-Werk in Crewe. Foto: Bentley

Das Mitglied der britischen Königsfamilie besichtigte die Produktionsbereiche des Automobilherstellers und eröffnete offiziell die Anlage, die für den künftigen Bentley Torcal genutzt wird

Prinzessin Anne hat die neue Lackiererei von Bentley Motors in Crewe im Vereinigten Königreich offiziell eröffnet. Der Besuch fand am Mittwoch, dem 22. Juli, statt und wurde vom Automobilhersteller als Meilenstein seines industriellen Modernisierungsprogramms bezeichnet.

Während ihres Aufenthalts am Hauptsitz von Bentley besichtigte die britische Princess Royal das Designstudio, die Produktionslinien und die neue Lackieranlage. Außerdem sprach sie mit Mitarbeitern aus den Bereichen Entwicklung, Fertigung und Fahrzeugveredelung.

Prinzessin Anne eröffnet neues Bentley-Werk in Crewe. Foto: Bentley
Foto: Bentley

Die Zeremonie endete mit der Enthüllung einer Gedenktafel, die anlässlich der Eröffnung der Anlage angebracht wurde. Auch wenn die Anwesenheit eines Mitglieds der Königsfamilie der Veranstaltung institutionelles Gewicht verleiht, liegt die eigentliche Bedeutung des Besuchs in der öffentlichen Unterstützung eines Industriebetriebs, der weiterhin eine wichtige Rolle für die britische Automobilproduktion spielt.

Besuch unterstreicht die Bedeutung des Werks in Crewe

Prinzessin Anne eröffnet neues Bentley-Werk in Crewe. Foto: Bentley
Foto: Bentley

Das Werk in Crewe ist das wichtigste Produktionszentrum von Bentley und bündelt einen großen Teil der Entwicklungs-, Montage- und Veredelungsarbeiten der Marke.

Mit dem Empfang von Prinzessin Anne wollte das Unternehmen seine Verbindung zur britischen Industrie stärken und die Investitionen hervorheben, die in die Modernisierung des Standorts geflossen sind. Der Automobilhersteller bezeichnet diesen Prozess als „Dream Factory“, womit die Umwandlung seiner Anlagen in einen stärker automatisierten, flexibleren und effizienteren Industriekomplex beschrieben wird.

Bentleys Vorstandsvorsitzender und CEO Frank-Steffen Walliser erklärte, der Besuch habe dazu gedient, die Arbeit der an dem Projekt beteiligten Mitarbeiter zu würdigen. Die Aussage hatte jedoch den für eine Zeremonie dieser Größenordnung typischen institutionellen Ton und enthielt keine zusätzlichen Angaben zu den Baukosten oder zur erwarteten Rendite der Investition.

Neue Anlage umfasst 12.500 Quadratmeter

Die Lackiererei erstreckt sich über eine Fläche von 12.500 Quadratmetern, verteilt auf mehrere Ebenen. Das Gebäude ist zum höchsten Bauwerk im Bentley-Industriekomplex in Crewe geworden.

Bentley-Industriekomplex in Crewe
Bentley-Industriekomplex in Crewe. Foto: Bentley

Nach Angaben des Automobilherstellers wird die Anlage die weltweit erste Fahrzeuglackiererei sein, die automatisch geführte Fahrzeuge, sogenannte AGVs, zum Transport der Karosserien während des gesamten Prozesses einsetzt.

Diese autonomen Plattformen ersetzen einen Teil der fest installierten Fördersysteme und ermöglichen es, die Produktionsreihenfolge leichter zu verändern. Die Lösung ist besonders für einen Luxusautomobilhersteller sinnvoll, der mit geringeren Stückzahlen und einer großen Auswahl an Farben, Oberflächen und Konfigurationen arbeitet.

Die Automatisierung ersetzt jedoch nicht sämtliche manuellen Arbeitsschritte. Tätigkeiten wie Inspektion, Qualitätskontrolle und Endbearbeitung bleiben weiterhin von spezialisierten Fachkräften abhängig. Das ist für eine Marke wichtig, die handwerkliche Arbeit als wesentliches Unterscheidungsmerkmal nutzt.

Künftiger Bentley Torcal wird vor Ort lackiert

Die neue Anlage wird für die Lackierung des Continental GT, des Continental GTC und des Flying Spur zuständig sein. Auch der künftige Bentley Torcal, die vierte Modellreihe des Unternehmens, wird vom Beginn seiner Produktion an die Anlage durchlaufen.

Die Einbeziehung des Torcal in die Werksplanung zeigt, dass Bentley seine Struktur bereits an eine neue Phase seines Modellportfolios anpasst. Das Unternehmen hat jedoch noch nicht alle technischen und kommerziellen Einzelheiten zu dem Modell bekannt gegeben.

Die Anlage soll weit mehr sein als nur ein Bereich zum Auftragen von Lack. Sie soll es ermöglichen, dass unterschiedliche Fahrzeuge die Produktionslinie durchlaufen, ohne von einer starren Reihenfolge abhängig zu sein. Diese Flexibilität könnte entscheidend sein, um die Kosten zu kontrollieren und stark individualisierte Bestellungen zu erfüllen.

Quelle und Bilder: Bentley. Dieser Inhalt wurde mithilfe von KI erstellt und von der Redaktion überprüft.

Back to top