Polen verzögert MiG-29-Lieferung an die Ukraine und verhandelt über Drohnentechnologie

MiG-29A. Foto: Wikimedia
MiG-29A. Foto: Wikimedia

Die Übergabe von MiG-29-Kampfjets aus Polen an die Ukraine bleibt weiterhin ohne festen Zeitplan.

Obwohl Warschau Interesse bekundet hat, seine verbliebenen Flugzeuge zu spenden, hat die polnische Regierung die Lieferung an die Unterzeichnung eines Abkommens geknüpft, das den Zugang zu von den Ukrainern während des Konflikts mit Russland entwickelten Drohnentechnologien garantiert.

Nach Angaben polnischer Behörden soll die militärische Zusammenarbeit zwischen den beiden Ländern beiden Seiten Vorteile bringen. Daher ist der Erwerb von Wissen und Technologien im Bereich unbemannter Luftfahrzeuge zu einer Voraussetzung für die Übergabe der Kampfjets geworden. Die Verhandlungen laufen weiter, doch es gibt bislang keine Bestätigung darüber, wann das Abkommen abgeschlossen wird.

MiG-29A. Foto: Wikimedia
MiG-29A. Foto: Wikimedia

Polen hat der Ukraine bereits 14 MiG-29 geliefert und prüft nun die Übergabe von sechs bis acht weiteren Flugzeugen aus einem verbleibenden Bestand von 14 Maschinen. Das Land ist der Ansicht, dass die Einführung neuer F-35A- und FA-50PL-Kampfjets die Ablösung der MiG-29 ermöglicht, ohne die eigenen Einsatzfähigkeiten zu beeinträchtigen. Für Kiew stellen die Flugzeuge eine sofort verfügbare Lösung dar, da Piloten und Wartungsteams bereits Erfahrung mit diesem Muster besitzen.

MiG-29A. Foto: Wikimedia
MiG-29A. Foto: Wikimedia

Das polnische Interesse an ukrainischer Technologie spiegelt die wachsende Bedeutung von Drohnen in modernen Konflikten wider. Seit Beginn des Krieges hat die Ukraine Aufklärungs-, Angriffs- und Abfangsysteme entwickelt, die international große Aufmerksamkeit erlangt haben. Darüber hinaus hat das Land wertvolle Erfahrungen in der elektronischen Kriegsführung und im Einsatz unbemannter Systeme gesammelt und sich damit zu einer wichtigen globalen Referenz in diesem Bereich entwickelt.

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Quelle: The Aviationist | Fotos: Wikimedia | Dieser Inhalt wurde mit Unterstützung von KI erstellt und von der Redaktion überprüft.

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