
Das Pentagon will seine logistischen Fähigkeiten im Indopazifik durch die Beschaffung Dutzender autonomer Frachtboote stärken.
Das Projekt ist Teil des Programms ARV-S (Autonomous Resupply Vehicle), das unbemannte Boote entwickeln soll, die in einem möglichen Konflikt mit China Nachschub zwischen Inseln und vorgeschobenen Stützpunkten transportieren können. Die Anforderungen umfassen die Fähigkeit, nahezu 3.000 Kilometer autonom zurückzulegen, zwei Container zu transportieren und ohne menschliches Eingreifen zu operieren.

Die Initiative entsteht vor dem Hintergrund der Schwierigkeiten, die die Vereinigten Staaten hätten, Truppen zu versorgen, die über strategische Inselgruppen in der Region verteilt sind. Derzeit besteht ein großer Teil der vom US-Heer genutzten Flotte aus alternden, besatzungsabhängigen Booten, die dadurch zu verwundbaren Zielen für chinesische Raketen, U-Boote und Flugzeuge werden.
Nach Angaben des Verteidigungsministeriums verringert der Einsatz autonomer Boote die Risiken für Militärangehörige und erschwert feindliche Aktionen. Anstatt sich auf große Konvois zu verlassen, könnten die USA ein Netzwerk kleinerer, günstigerer und verstreuter Boote einsetzen, wodurch es deutlich schwieriger würde, Nachschublinien während Kampfeinsätzen zu unterbrechen.

Das Interesse an dieser Art von Technologie wächst, da maritime Drohnen in Konflikten und Militärübungen weltweit zunehmend an Bedeutung gewinnen. Neben der Unterstützung von Einsätzen im Pazifik geht das Pentagon davon aus, dass diese Boote auch an der Seite bemannter Schiffe operieren und Transport, Überwachung sowie Schutz in als besonders riskant geltenden Gebieten leisten können.
Quelle: Defence Blog | Fotos: DARPA | Dieser Inhalt wurde mit Hilfe von KI erstellt und von der Redaktion überprüft
