
Die NATO hat den Start der Initiative Drone Edge angekündigt, eines umfassenden Programms zur Stärkung der Fähigkeiten zur Abwehr von Drohnen in den Ländern des Bündnisses.
Der Plan sieht Investitionen von mehr als 40 Milliarden US-Dollar in den kommenden fünf Jahren in Technologien zur Bekämpfung unbemannter Luftfahrzeuge vor. Zudem soll die Zahl der ausgebildeten Drohnenoperatoren bis Ende 2027 verfünffacht werden.
Während des Forums der Verteidigungsindustrie in Ankara betonte NATO-Generalsekretär Mark Rutte, dass Drohnen inzwischen eine zentrale Rolle in modernen Konflikten spielen. Als Beispiele nannte er die Kriege in der Ukraine und im Nahen Osten sowie die häufigen Luftraumverletzungen, die auf dem Territorium verbündeter Länder registriert wurden. Seinen Angaben zufolge will die Organisation sowohl den Einsatz dieser Luftfahrzeuge als auch die Systeme zu ihrer Neutralisierung ausbauen.
Im Rahmen der Initiative wird die NATO einen eigenen Markt für die Beschaffung von Drohnenabwehrausrüstung schaffen, um groß angelegte Einkäufe zu beschleunigen. Gleichzeitig wird die Unterstützungs- und Beschaffungsagentur des Bündnisses Verträge im Wert von mehreren Hundert Millionen Euro abschließen, um den Mitgliedern Überwachungsdrohnen bereitzustellen und damit die Überwachungs- und Reaktionsfähigkeiten zu stärken.
Das Programm erweitert außerdem die Ausbildung von Piloten und Operatoren über das Projekt NATO Flight Training Europe, an dem nach dem Beitritt Finnlands, Frankreichs und Schwedens nun 20 Länder teilnehmen. Neben Drone Edge teilte die NATO mit, dass sie in Partnerschaft mit der Verteidigungsindustrie neue Initiativen vorstellen werde, die auf Weltraumüberwachung, Angriffsfähigkeiten sowie die Integration von Luftverteidigungs- und Raketenabwehrsystemen ausgerichtet sind.
🆕 Die NATO erweitert ihre Fähigkeit, Drohnen in großem Maßstab einzusetzen und zu betreiben
Beim #NATOsummit kündigten die Verbündeten die Initiative NATO Drone Edge an, eine große Investition in Drohnenabwehrfähigkeiten und Drohnentraining
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— NATO (@NATO) 7. Juli 2026
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Quelle: UK Defence Journal | Foto: X @NATO | Dieser Inhalt wurde mithilfe von KI erstellt und von der Redaktion überprüft
