
Der Vertrag sieht die Lieferung des TTLR-Systems vor, das in der Lage ist, autonome Unterwasserfahrzeuge vom Typ Iver4 900 über Torpedorohre zu starten und zu bergen, wodurch ISR-Missionen, Minenerkennung und Seekriegsführung am Meeresboden erweitert werden, ohne die Tarnfähigkeit des U-Boots zu beeinträchtigen.
L3Harris Technologies gab am 25. März 2026 bekannt, einen Vertrag des Typs Other Transaction Authority über die Defense Innovation Unit der Vereinigten Staaten erhalten zu haben, um das System Torpedo Tube Launch and Recovery oder AUVs für U-Boote der U.S. Navy zu liefern. Die Lösung ermöglicht es, die autonomen Unterwasserfahrzeuge Iver4 900 direkt über die Torpedorohre des Schiffes zu starten und zu bergen.
Nach Angaben des Unternehmens wurde das System bereits von den Marinen der Vereinigten Staaten und verbündeter Länder für Missionen in den Bereichen Aufklärung, Überwachung und Erkundung sowie Minenerkennung und Operationen am Meeresboden validiert. Einer der wichtigsten Vorteile ist die Möglichkeit, diese Aufgaben auszuführen, ohne dass das U-Boot auftauchen muss, wodurch die Exposition der Besatzung verringert und die operative Diskretion gewahrt wird.
In einer Mitteilung erklärte Nino DiCosmo, Präsident der Division Maritime, Space & Mission Systems von L3Harris, dass das TTLR bereits aktuelle operative Anforderungen erfüllt und nicht nur eine zukünftige Fähigkeit darstellt. Laut Unternehmen ist das System das erste, das erfolgreich AUVs von einem U-Boot aus starten und bergen kann, und bietet damit mehr Flexibilität für anhaltende Unterwasseroperationen bei gleichzeitiger Wahrung der Tarnfähigkeit, die für diese Art von Missionen als entscheidend gilt.
L3Harris betont zudem, dass das TTLR über eine modulare Architektur verfügt und die Fähigkeiten bestehender U-Boote erweitern kann, ohne den Bau neuer Plattformen zu erfordern. Das Unternehmen gibt außerdem an, dass die Lösung die erste Lithium-Ionen-Batterietechnologie für AUVs integriert, die von der US-Marine und der Marinefliegertruppe genehmigt wurde, wodurch längere Missionen und ein schneller Batteriewechsel für kontinuierliche Einsätze ermöglicht werden.
Ein weiterer vom Hersteller hervorgehobener Punkt ist die Interoperabilität des Systems zwischen verschiedenen U-Boot-Klassen und verbündeten Plattformen. Nach Einschätzung des Unternehmens stärkt dies das Integrationskonzept zwischen bemannten und unbemannten Mitteln der U.S. Navy und steht zudem im Einklang mit der technologischen Zusammenarbeit im Rahmen von AUKUS Pillar 2.
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Quelle und Bild: L3Harris. Dieser Inhalt wurde mit Hilfe von KI erstellt und von der Redaktion überprüft.
