
Die Japanische Maritimen Selbstverteidigungskräfte (JMSDF) haben offiziell ihr viertes diesel-elektrisches Angriffs-U-Boot der Taigei-Klasse, die JS Raigei (SS 516), in Dienst gestellt.
Ausgestattet mit fortschrittlichen Detektions- und Tarnsystemen wurde das U-Boot am 6. März 2025 von Kawasaki Heavy Industries (KHI) übergeben und in die 1. U-Boot-Division der 1. U-Boot-Flottille integriert, die auf dem Marinestützpunkt Kure in der Präfektur Hiroshima stationiert ist.
Eigenschaften der JS Raigei
Laut Naval News ist die JS Raigei 84 Meter lang, 9,1 Meter breit und hat einen Tiefgang von 10,4 Metern bei einer Verdrängung von etwa 3.000 Tonnen. Im Vergleich zu den U-Booten der Soryu-Klasse ist die Raigei etwas größer und führt eine Neuheit in der JMSDF-Flotte ein: spezielle Quartiere für bis zu sechs weibliche Besatzungsmitglieder, was eine größere Inklusion im japanischen U-Boot-Dienst widerspiegelt.
Benannt nach dem „Donnwal“, wird die Raigei von einem 6.000 PS starken diesel-elektrischen Motor angetrieben, der eine Unterwassergeschwindigkeit von 20 Knoten ermöglicht. Sie ist mit dem Sonar ZQQ-8 ausgestattet, das weiterentwickelt wurde und eine bessere Unterwassererkennungsfähigkeit bietet als das ZQQ-7 der Soryu-Klasse.
Die Raigei ist das erste U-Boot der Taigei-Klasse, das mit den neuen Kawasaki 12V 25/31-Motoren ausgestattet ist, die eine höhere Leistung liefern und mit einem neuen Schnorchelsystem kompatibel sind. Eine weitere bedeutende Innovation ist die Verwendung von Lithium-Ionen-Batterien, die von GS Yuasa hergestellt werden und die herkömmlichen Blei-Säure-Batterien ersetzen. Damit bleibt Japan Vorreiter in der Nutzung dieser Technologie für konventionelle U-Boote (SSK).

Systeme und Bewaffnung
Das U-Boot ist mit einem modernisierten Gefechtsmanagementsystem (CMS) ausgestattet, das fortschrittliche Sensoren, Führungssysteme und Waffensteuerung integriert. Zudem verfügt es über ein Glasfaser-Array-Sonar, ein nicht durchdringendes Periskop und ein Gegenmaßnahmensystem.
In Bezug auf die Bewaffnung kann die Raigei sowohl Typ-18-Torpedos als auch UGM-84L Harpoon Block II-Anti-Schiffs-Raketen mit einer Reichweite von 248 km abfeuern, wodurch Japans offensive Kapazitäten erheblich gestärkt werden. Die Indienststellung der Taigei-Klasse wird als strategische Antwort auf die wachsende maritime Aktivität Chinas gesehen, insbesondere mit der bevorstehenden Inbetriebnahme des dritten chinesischen Flugzeugträgers, der Fujian, die die Operationen im westlichen Pazifik intensivieren dürfte.
Erweiterung der Flotte
Die JS Raigei gesellt sich zu den U-Booten Taigei (SS 513), Hakugei (SS 514) und Jingei (SS 515). Das fünfte U-Boot der Klasse, die Chogei, wurde im Oktober 2024 zu Wasser gelassen und soll im März 2026 in Dienst gestellt werden. Mit dieser Erweiterung stärkt die JMSDF weiterhin ihre Flotte und ihre strategische Position in der Indopazifik-Region.
Quelle und Bilder: X @JMSDF_PAO. Dieser Inhalt wurde mit Hilfe von KI erstellt und von der Redaktion überprüft.
