
Japan hat die Werft-Seetests der LCU 4151 Nihonbare gestartet, dem ersten von vier bestellten Transportschiffen für die Bodenselbstverteidigungskräfte Japans. Die Tests fanden am 18. Februar in der Naikai Zosen-Werft in Onomichi in der Präfektur Hiroshima statt.
Obwohl es als „kleines Transportschiff“ klassifiziert ist, handelt es sich bei der LCU 4151 Nihonbare in Wirklichkeit um ein mittleres Landungsschiff mit einer Standardverdrängung von 2.400 Tonnen, einer Länge von 80 Metern, einer Breite von 17 Metern und einer Höchstgeschwindigkeit von 15 Knoten. Das Schiff wurde am 29. Oktober 2024 vom Stapel gelassen.
Erweiterung der Transportflotte der Selbstverteidigungskräfte
Die LCU 4151 Nihonbare wird die erste operative Einheit der (vorläufig benannten) Maritimen Transportgruppe der Selbstverteidigungskräfte sein, deren Gründung für März 2025 auf dem Stützpunkt Kure geplant ist. Das Hauptziel dieser neuen Marineeinheit besteht darin, einen schnellen Truppentransfer zu umstrittenen Inseln im Ostchinesischen Meer zu gewährleisten und damit Japans Reaktionsfähigkeit in Krisensituationen zu stärken.
Laut den japanischen Behörden wird die Flotte der Gruppe schrittweise ausgebaut, sodass sie bis März 2028 aus zehn Transportschiffen bestehen wird, darunter:
- Vier „kleine“ Transportschiffe der Nihonbare-Klasse
- Zwei „mittlere“ Transportschiffe der 120 Meter langen Yohkoh-Klasse (das erste, LSV 4101 Yohkoh, wurde am 29. November 2024 vom Stapel gelassen)
- Vier Maneuver Support Vessels (MSV), kleine Landungsschiffe für logistische Einsätze und schnellen Transport

Zusätzlich zu diesen militärischen Einheiten könnten im Krisenfall auch zivile Schiffe mobilisiert werden, um die Transport- und Logistikkapazitäten zu erweitern.
Die Gründung dieser Einheit spiegelt Japans Bemühungen wider, seine maritime Verteidigung zu stärken und eine größere strategische Mobilität in geopolitisch wichtigen Regionen zu gewährleisten, insbesondere angesichts zunehmender Spannungen im Indo-Pazifik.
Foto: X @takajii97531. Dieser Inhalt wurde mit Hilfe von KI erstellt und von der Redaktion überprüft.
