Irland schließt den größten Militäreinkauf seiner Geschichte mit Airbus C295-Flugzeugen ab

Airbus C295 der irischen Luftstreitkräfte. Foto: Airbus Defence
Airbus C295 der irischen Luftstreitkräfte. Foto: Airbus Defence

Die Lieferung des dritten C295 schließt ein 300-Millionen-Euro-Programm ab und markiert einen historischen Meilenstein in der Modernisierung der Streitkräfte

Die Irische Luftwaffe hat ihr drittes und letztes Transportflugzeug vom Typ Airbus C295 erhalten und damit offiziell den größten Verteidigungsvertrag in der Geschichte des Landes abgeschlossen. Das Programm im Wert von 300 Millionen Euro umfasste die Lieferung von zwei Flugzeugen in der maritimen Patrouillenversion C295 MSA „Persuader“ und einem in der taktischen Transportkonfiguration.

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Nach Angaben der Regierung stellt diese Investition das ehrgeizigste Beschaffungsprojekt dar, das jemals von den Irischen Streitkräften durchgeführt wurde.

Modernisierung und strategische Autonomie

Der Verteidigungsminister Irlands betonte, dass die Ankunft des neuen C295, zusammen mit der zukünftigen Lieferung des strategischen Geschäftsflugzeugs Dassault Falcon 6X — die für Ende 2025 geplant ist —, die nationalen Fähigkeiten in den Bereichen Transport, Luftüberwachung und medizinische Evakuierung erheblich erweitern wird.

Der Minister erklärte außerdem, dass das Programm „das Engagement der Regierung zeigt, die Infrastruktur und die operative Unabhängigkeit des Irischen Luftkorps zu stärken.“

Neue Fähigkeiten und Ersatz der alten Flotte

Airbus C295 der irischen Luftstreitkräfte. Foto: Airbus Defence
Airbus C295 der irischen Luftstreitkräfte. Foto: Airbus Defence

Das neue Mehrzweckflugzeug C295 erweitert Irlands operative Reichweite bei Truppentransporten, logistischer Unterstützung, medizinischen Evakuierungen und internationalen humanitären Missionen. Das Modell ersetzt die in die Jahre gekommenen CN235, die seit 1994 im Einsatz sind und mittlerweile als veraltet gelten, um den modernen Anforderungen an maritime Patrouillen und schnelle Einsätze gerecht zu werden.

Plan für Kampfjets und nationales Radarsystem

Historisch gesehen war Irland bei Luftabwehr- und Abfangmissionen auf das Vereinigte Königreich angewiesen, da das Land weder eigene Kampfflugzeuge noch ein unabhängiges Radarsystem besitzt. Seit 1999 patrouillieren britische Flugzeuge im irischen Luftraum — eine Situation, die im Land zunehmend kritisiert wird.

Im Jahr 2025 kündigte die Regierung einen Paradigmenwechsel an: Sie plant, bis zu 2,5 Milliarden Euro in die Anschaffung von 8 bis 14 Kampfflugzeugen sowie in die Implementierung eines vollständigen Radarsystems zu investieren, um eine autonome Verteidigung des nationalen Luftraums zu gewährleisten.

Auf dem Weg zu einer unabhängigeren Verteidigung

Airbus C295 der irischen Luftstreitkräfte. Foto: Airbus Defence
Airbus C295 der irischen Luftstreitkräfte. Foto: Airbus Defence

Mit der Ankunft der neuen C295 und der zukünftigen Einführung der Falcon 6X macht Irland einen strategischen Schritt in Richtung Modernisierung und operativer Souveränität seiner Luftstreitkräfte — ein historischer Meilenstein für ein traditionell neutrales Land, das sich zunehmend auf die europäische Sicherheit konzentriert.

Quelle und Bilder: gov.ie | Airbus Defence | @AirbusDefence. Dieser Inhalt wurde mit Hilfe von KI erstellt und von der Redaktion überprüft.

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