
Die belgische Unternehmensgruppe John Cockerill Defense und der französische Hersteller Arquus nutzten die Eurosatory 2026 in Paris, um den FENRIS 6×6 vorzustellen – ein neues Feuerunterstützungsfahrzeug, das hohe Mobilität und starke Kampfkraft bieten soll.
Ausgestattet mit einem Cockerill-3105-Turm und einer 105-mm-Kanone nach NATO-Standard wurde das gepanzerte Fahrzeug entwickelt, um die Lücke zwischen leichten Aufklärungsfahrzeugen und schweren Kampfpanzern zu schließen und damit die wachsende Nachfrage nach agileren Plattformen auf modernen Schlachtfeldern zu erfüllen.

Als Ergebnis der Übernahme von Arquus durch John Cockerill im Jahr 2024 vereint der FENRIS französische Erfahrung im Bereich militärischer Radfahrgestelle mit belgischer Waffensystemtechnologie. Mit einem Gewicht von 26 Tonnen, einem 500-PS-Motor und Platz für drei Besatzungsmitglieder kann das Fahrzeug mit einem Airbus A400M transportiert werden, was seine Einsatzmöglichkeiten bei schnellen Reaktionsoperationen deutlich erweitert.

Das wichtigste Merkmal der Plattform ist der Cockerill-3105-Turm, der mit einem automatischen Ladesystem ausgestattet ist und insgesamt 36 Schuss Munition aufnehmen kann. Die 105-mm-Kanone kann sowohl Direkt- als auch Indirektfeuer abgeben und Ziele in Entfernungen von 10 bis 11 Kilometern bekämpfen. Darüber hinaus verfügt das Fahrzeug über zwei 7,62-mm-Maschinengewehre, Panoramasensoren und 360-Grad-Kameras, die der Besatzung ein hohes Maß an Situationsbewusstsein ermöglichen.
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Nach Angaben der Unternehmen wurde der FENRIS entwickelt, um Kampfpanzer zu ergänzen und eine leichtere, schnellere und einfacher transportierbare Alternative zu bieten. Mit etwa der Hälfte des Gewichts eines Leopard 2 soll das gepanzerte Fahrzeug strategische Mobilität, operative Flexibilität und ausreichende Feuerkraft vereinen, um Bodentruppen in verschiedenen Kampfszenarien zu unterstützen.
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Quelle und Bilder: Arquus | Dieser Inhalt wurde mit Unterstützung von KI erstellt und von der Redaktion überprüft.
