
Der Absturz ereignete sich am Mittwochmorgen (7.) in Rovaniemi; der Pilot wurde lebend geborgen und zur medizinischen Untersuchung gebracht
Ein F/A-18C Hornet-Kampfjet der finnischen Luftwaffe ist am Mittwochmorgen (7.) gegen 11:00 Uhr (Ortszeit) in der Nähe des Militärflughafens von Rovaniemi im Norden des Landes abgestürzt. Der Pilot konnte den Schleudersitz rechtzeitig auslösen und wurde lebend gerettet. Anschließend wurde er zu weiteren medizinischen Untersuchungen gebracht.
Laut offiziellen Angaben ereignete sich der Unfall innerhalb der Militärzone, es gab keine zivilen Opfer. Rettungskräfte sicherten das Gebiet und arbeiten weiterhin vor Ort, um die Sicherheit zu gewährleisten und Beweise zu sammeln.
Zeugen berichteten, dass das Flugzeug in geringer Höhe über ein Wohngebiet flog – ungewöhnlich für diese Art von Einsatz. „Das Flugzeug stieg sehr steil auf und drehte sich dann auf den Kopf. Nach ein paar Sekunden sah ich eine schwarze Rauchwolke. Ich sah kein Feuer, nur Rauch“, erzählte ein Anwohner.

Die Ursache des Unfalls wird noch untersucht. Derzeit geht man hauptsächlich von einem technischen Defekt aus. Eine spezialisierte Kommission wurde mit der Untersuchung beauftragt und soll in den nächsten Tagen einen Bericht vorlegen.
Bei dem Flugzeug handelte es sich offenbar um ein einsitziges Modell des Typs F/A-18C Hornet, das zusammen mit der zweisitzigen Version F/A-18D von Finnland umfassend genutzt wird. Derzeit betreibt die finnische Luftwaffe 61 Hornet-Jets, wobei deren Ausmusterung ab 2025 geplant ist.
Als Ersatz hat die finnische Regierung bereits 64 Kampfjets der fünften Generation vom Typ F-35 in den USA bestellt, deren Auslieferung bis 2026 erfolgen soll. Im Jahr 2023 hatte das Land sogar in Erwägung gezogen, einen Teil seiner F/A-18 an die Ukraine zu liefern.
Quelle und Bilder: X @FinnishAirForce. Dieser Inhalt wurde mit Hilfe von KI erstellt und von der Redaktion überprüft.
