Deutschland wird ab 2028 mit der Auslieferung der RCH 155-Haubitzen beginnen

RCH 155. Foto: X @DefenceHQ
RCH 155. Foto: X @DefenceHQ

Die britische Armee wird ab 2028 ihre neuen selbstfahrenden RCH 155-Haubitzen erhalten, wobei die Auslieferungen bis 2032 vorgesehen sind.

Das Programm ist Teil eines Vertrags im Wert von fast 1,34 Milliarden US-Dollar, der von der Organisation für gemeinsame Rüstungskooperation mit der ARTEC GmbH abgeschlossen wurde, einer Partnerschaft der Unternehmen KNDS und Rheinmetall. Nach Angaben der britischen Regierung werden die Systeme einzeln gemäß dem festgelegten Zeitplan ausgeliefert.

Die RCH 155 gilt als eines der modernsten Artilleriesysteme der Gegenwart. Das auf der gepanzerten BOXER-Plattform montierte System kann Ziele in einer Entfernung von bis zu 70 Kilometern treffen und bis zu acht Geschosse pro Minute abfeuern. Der automatisierte Turm ermöglicht den Betrieb durch nur zwei Soldaten, während die hohe Mobilität des Fahrzeugs schnelle Bewegungen von bis zu 100 km/h nach dem Feuern erlaubt.

Neben der militärischen Verstärkung wird das Projekt auch direkte Auswirkungen auf die britische Verteidigungsindustrie haben. Wesentliche Teile des Systems werden in britischen Fabriken unter Verwendung heimischen Stahls produziert, während die Herstellung des Antriebsmoduls in Stockport erfolgen wird. Das Programm soll Hunderte qualifizierter Arbeitsplätze schaffen und die Lieferkette des Verteidigungssektors im Land stärken.

Die neuen Haubitzen werden die AS90-Systeme ersetzen, die zuvor zur Unterstützung der Ukraine geliefert wurden. Britische Behörden erklären, dass die Beschaffung dazu beiträgt, militärische Fähigkeiten wiederherzustellen, die nach den Spenden während des Konflikts als essenziell angesehen werden. Bis die RCH 155 offiziell in Dienst gestellt wird, wird das Archer-System weiterhin als Übergangslösung von der britischen Armee genutzt.

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Quelle: UK Defence Journal | Foto: X @DefenceHQ | Dieser Inhalt wurde mit Hilfe von KI erstellt und von der Redaktion überprüft

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