
Das niederländische Unternehmen TNO und Destinus haben die Gründung eines Joint Ventures bekannt gegeben, um Suchradare für die Hornet-Abfangdrohne zu entwickeln und herzustellen.
Im Rahmen der Partnerschaft wird TNO für die technologische Entwicklung und die Validierung der Systeme verantwortlich sein, während Destinus die Entwicklung, Integration und Serienproduktion übernimmt. Die ersten Prototypen sollen Anfang 2027 ausgeliefert werden, sofern das Vorhaben die erforderlichen behördlichen Genehmigungen erhält.
Das von TNO entwickelte aktive Radar wird in die Hornet integriert und dient als primärer Führungssensor des Abfangsystems. Das System wurde so konzipiert, dass es echte Ziele von Täuschkörpern unterscheiden und seine Wirksamkeit auch unter schwierigen Bedingungen wie Nachtoperationen und schlechtem Wetter aufrechterhalten kann. Nach Angaben der Unternehmen soll die Technologie die Fähigkeiten der europäischen Luftverteidigungssysteme angesichts der wachsenden Bedrohung durch Drohnen erweitern.

Der auf der BEDEX 2026 in Brüssel vorgestellte Hornet Block 2 ist ein elektrisch angetriebener, aus einem Container gestarteter Abfangjäger, der zur Bekämpfung von Angriffsdrohnen, unbemannten Aufklärungsflugzeugen und Hubschraubern entwickelt wurde. Mit einer geschätzten Reichweite von rund 150 Kilometern soll das System die Lücke zwischen Luftverteidigungssystemen mit sehr kurzer und kurzer Reichweite schließen und eine kostengünstigere sowie leicht skalierbare Lösung zur Abwehr groß angelegter Angriffe bieten.
Neben der Hornet arbeitet Destinus auch an der Raketenfamilie Ruta, darunter an der Langstreckenversion Ruta Block 3, die in Zusammenarbeit mit Rheinmetall produziert werden soll und deren operative Erprobung 2027 in der Ukraine beginnen dürfte. Das Projekt unterstreicht die Bemühungen der europäischen Staaten und der NATO, ihre integrierten Luftverteidigungsfähigkeiten auszubauen, insbesondere zum Schutz strategischer Infrastruktur, militärischer Stützpunkte und Seestreitkräfte vor koordinierten Drohnenangriffen.
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Quelle: Militarnyi | Foto: LinkedIn – TNO | Dieser Inhalt wurde mit Unterstützung von KI erstellt und von der Redaktion überprüft
