Britischer Arbeiter lässt Video durchsickern, das die verborgenen Mängel der AJAX-Fahrzeuge aufdeckt

Britischer Arbeiter leakt Video, das die verborgenen Mängel der AJAX-Fahrzeuge enthüllt
Britischer Arbeiter leakt Video, das die verborgenen Mängel der AJAX-Fahrzeuge enthüllt (Foto: Reprodução / Militarnyi)

Ein anonymer britischer Arbeiter hat ein Video geleakt, das einige der bei den gepanzerten Infanteriekampffahrzeugen AJAX identifizierten Probleme zeigt.

Laut dem ukrainischen Portal Militarnyi wurde das Leak vom britischen Verteidigungsbeobachter Fill Your Boots gemeldet, einschließlich eines Berichts, der die Mängel des AJAX detailliert beschreibt.

Dem Bericht zufolge können die Batterien der Fahrzeuge normale Einsatzbedingungen nicht aufrechterhalten. Darüber hinaus ist die Hilfsenergieeinheit so unzuverlässig, dass die Einheiten ihre Nutzung aufgrund häufiger Ausfälle praktisch verboten haben.

Ein weiteres identifiziertes Problem betrifft die Tarnung. Da der AJAX weder über Standard-Tarnnetze noch über Thermoabdeckungen verfügt, sind die Einheiten gezwungen, Netze der Selbstfahrlafette AS90 zu verwenden.

Diese Netze müssen jedoch zugeschnitten werden, um in das Staufach zu passen, da sie zu groß sind, um den Anforderungen des AJAX zu entsprechen. Infolgedessen können die Besatzungen die thermische Signatur des Fahrzeugs nicht wirksam verbergen.

Es wurden auch Mängel an den Kraftstofftanks festgestellt. Aufgrund dieser Fehlfunktionen müssen die Besatzungen den Kraftstoff manuell zwischen den Fahrzeugen mithilfe einer separaten Kraftstoffpumpe umfüllen.

Ein weiteres ernstes Problem betrifft die Dokumentation. Das technische Handbuch für den AJAX umfasst mehr als 20.000 Seiten, und seine vollständige Beherrschung erfordert praktisch einen eigenen Schulungskurs. Die Situation wird durch die Qualität der während der Ausbildung verwendeten Anweisungen weiter verschärft.

Noch besorgniserregender sind die Verzögerungen beim Betrieb der 40-mm-Kanone. Im Falle einer Fehlfunktion zwingt das System die Besatzung, 30 Minuten zu warten, was das gesamte Fahrzeug effektiv lahmlegt. Dadurch wird auch das koaxiale Maschinengewehr deaktiviert, da es über keinen mechanischen Feuermodus verfügt.

Auch der übermäßige Kraftstoffverbrauch des Fahrzeugs – etwa 16 Liter pro Stunde – wurde gemeldet. Mit einem Kraftstofftank von 795 Litern kann das Fahrzeug nur etwa 50 Stunden betrieben werden, was für tiefgreifende Aufklärungsmissionen als unzureichend gilt.

Probleme mit den Kommunikationssystemen, übermäßige Vibrationen des Fahrzeugs beim Fahren im Gelände sowie Ausfälle der standardmäßigen Schienen-Schmierwaffe wurden ebenfalls berichtet.

General Atomics hat einige Maßnahmen ergriffen, um einige der gemeldeten Probleme zu beheben, doch im November wurde bekannt gegeben, dass die Nutzung des AJAX durch die britische Armee ausgesetzt wurde und dass der Verteidigungsminister über die „Sicherheit“ des Fahrzeugs getäuscht worden war.

Foto: Reprodução / Militarnyi. Dieser Inhalt wurde mit Hilfe von KI erstellt und von der Redaktion überprüft.

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