
Das britische Verteidigungsministerium hat bestätigt, dass der Spezialstahl, der für den Bau der neuen Atom-U-Boote der Dreadnought-Klasse der Royal Navy verwendet wird, aus Frankreich importiert wird.
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Der Grund: In Großbritannien gibt es derzeit keine Anbieter, die in der Lage sind, genau den benötigten Stahl für die Druckkörper dieser strategischen Schiffe herzustellen.
Diese Information wurde in einer schriftlichen parlamentarischen Antwort der Staatssekretärin für Verteidigung, Maria Eagle, auf eine Anfrage des Abgeordneten Ben Obese-Jecty (Konservative – Huntingdon) veröffentlicht.
„Es gibt keine britischen Lieferanten für den Spezialstahl, der für den Bau von Druckrümpfen von U-Booten erforderlich ist“, erklärte Eagle.
Die Ministerin erklärte weiter, dass die Anforderungen an U-Boot-Stahl durch eine Kombination aus nationalen und internationalen Lieferanten gedeckt werden – basierend auf Verfügbarkeit und technischer Leistung. Ziel sei es, das beste Verhältnis aus Kosten, Lieferzeit und Qualität zu gewährleisten.

Trotz der aktuellen Abhängigkeit vom französischen Stahl betonte Maria Eagle, dass andere Stahlsorten für den U-Boot-Bau weiterhin aus unterschiedlichen Quellen – darunter auch britische Unternehmen – bezogen werden.
Dreadnought-U-Boote: Die Zukunft der britischen nuklearen Abschreckung
Das Vereinigte Königreich plant den Bau von vier Dreadnought-U-Booten mit Gesamtkosten von etwa 31 Milliarden Pfund über die Lebensdauer hinweg. Die neuen Schiffe, gebaut von BAE Systems, sollen die derzeitige Vanguard-Klasse ersetzen und Großbritanniens maritime und nukleare Abschreckungskapazitäten stärken.
Mit einer Länge von 153,6 Metern und einer Verdrängung von 17.200 Tonnen werden die Dreadnoughts größer sein als ihre Vorgänger. Sie werden mit dem Rolls-Royce PWR3-Kernreaktor betrieben – einer US-basierten Technologie, die als einfacher, sicherer und langlebiger gilt als der bislang verwendete PWR2.
Strategische Bewaffnung
Die Bewaffnung der Dreadnought-Klasse umfasst:
- 4 Torpedorohre im Kaliber 21 Zoll, kompatibel mit den schweren Spearfish-Torpedos von BAE;
- 12 vertikale Startvorrichtungen für ballistische Raketen vom Typ SLBM (Submarine-Launched Ballistic Missile), die bis zu 12 Trident-II-D5-Raketen tragen können – jede mit bis zu acht nuklearen Sprengköpfen.
Diese neue U-Boot-Klasse unterstreicht Großbritanniens Engagement für eine kontinuierliche nukleare Abschreckung – und zugleich die industriellen Herausforderungen und die strategische Abhängigkeit von ausländischen Lieferanten in Hochtechnologie-Sektoren.
Quelle: UKdefencejournal. Fotos: BAE Systems. Dieser Inhalt wurde mit Hilfe von KI erstellt und redaktionell geprüft.
