
Ein Fahrer in Kalifornien wurde mit einer Geldstrafe belegt, nachdem er versucht haben soll, eine lebensgroße Puppe zu verwenden, um die Regeln der Sonderfahrspur für Fahrzeuge mit mehreren Insassen (HOV), auch bekannt als “carpool lane“, zu umgehen.
Nach Angaben der California Highway Patrol (CHP) wurde das Fahrzeug in der Region Hayward in der San Francisco Bay Area angehalten, nachdem Polizisten den “Beifahrer” auf dem Vordersitz verdächtig fanden.
Die Puppe trug einen blauen Kapuzenpullover, Jeans und einen Hut, machte die Beamten jedoch durch ein als entscheidend betrachtetes Detail aufmerksam: Sie hatte kein Gesicht.
Laut The New York Post soll der Fahrer die Puppe benutzt haben, um Zugang zu den Fahrgemeinschaftsspuren zu erhalten und Mautgebühren auf Schnellstraßen in der Region zu umgehen. Die CHP erklärte, das Fahrzeug sei im FasTrak Flex-System so eingestellt gewesen, als befände sich mehr als eine Person im Wagen.

Die Polizei veröffentlichte Bilder der Puppe in den sozialen Medien und kommentierte den Fall ironisch mit der Aussage, dass “Insassen von HOV-Spuren echte Menschen sein müssen und kein Bastelprojekt”. Der Fahrer erhielt eine Anzeige wegen Mautumgehung.
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Ähnliche Fälle haben sich in Kalifornien in den vergangenen Monaten wiederholt. Bei anderen jüngsten Vorfällen wurden Fahrer dabei erwischt, wie sie versuchten, Plastikskelette, als falsche Passagiere arrangierte Jacken und sogar maskierte Schaufensterpuppen zu verwenden, um die Kontrollen der Sonderfahrspuren zu täuschen.
Nach Angaben des kalifornischen Verkehrsministeriums können Bußgelder für die unzulässige Nutzung von HOV-Spuren mehr als 490 US-Dollar betragen, insbesondere bei Wiederholungstätern.
Fotos: Wikimedia / California Highway Patrol (CHP). Dieser Inhalt wurde mithilfe von KI erstellt und von der Redaktion überprüft.
