
Audi Sport hat gerade den RS5 als Hybrid für 2026 angekündigt und reiht sich damit in die Welle anderer deutscher Hersteller ein, die ihre Performance-Modelle elektrifizieren.
Laut Motor1 hängt dies direkt mit den jüngsten strengen EU-Emissionsvorschriften zusammen. Vor diesem Hintergrund bemühen sich die Hersteller, bisher ausschließlich mit Verbrennungsmotor ausgestattete Modelle in Hybrid- oder sogar vollelektrische Versionen umzuwandeln.
Trotz Hybridantrieb behält der RS5 2026 den 2,9-Liter-V6-Biturbo unter der Haube bei, der nun 503 PS leistet, 59 PS mehr als sein Vorgänger. Diese Leistung wird über ein 8-Gang-Automatikgetriebe und ein neues Quattro-System mit Drehmomentverteilung an der Hinterachse auf die Räder übertragen.

Dieses Mal arbeitet der V6 jedoch nicht allein. Der Sechszylindermotor wird mit einem Elektromotor kombiniert, der 174 PS liefert. Zusammen bietet das Plug-in-Hybridsystem eine kombinierte Leistung von 630 PS und ein Drehmoment von 825 Nm.
In Bezug auf das Drehmoment hat Audi Sport einen RS-Hinterachsdrehmomentmodus für diejenigen entwickelt, die die Grenzen ausloten möchten, obwohl dieser Modus nur für „nicht öffentliche Straßen“ gedacht ist.
Das Tiptronic-Getriebe in Kombination mit einem automatisch sperrbaren Differenzial kann bis zu 85 % des Drehmoments auf die Hinterachse lenken und je nach Fahrbedingungen bis zu 70 % auf die Vorderräder übertragen.

Was die Geschwindigkeit betrifft, enttäuscht der RS5 nicht. Audi gibt 0–100 km/h in nur 3,6 Sekunden an und eine Höchstgeschwindigkeit von 285 km/h. Man muss nicht ständig auf den Benzinmotor angewiesen sein, da der 25,9-kWh-Akku einen rein elektrischen Fahrmodus ermöglicht.
In der Stadt können Fahrer bis zu 87 Kilometer zurücklegen, ohne Kraftstoff zu verbrauchen. Sobald der Akku vollständig entladen ist, dauert eine vollständige Aufladung etwa zweieinhalb Stunden.

Optisch verfügt der neue RS5 über eine breite Karosserie, funktionale Lufteinlässe an den vorderen Kotflügeln und große ovale Auspuffendrohre, die näher zur Mitte der Stoßstange positioniert sind. Dunklere Matrix-LED-Scheinwerfer und schwarze Quattro-Ringe verstärken die dramatische Frontansicht, ergänzt durch ein Schachbrettmuster in den hinteren OLED-Leuchten.

Im Innenraum gab es nur wenige Änderungen. Es gibt weiterhin viel glänzend schwarze Oberflächen, ein dreifaches Display mit dicken Rändern und die bekannten kapazitiven Touch-Bedienelemente.
Audi hat den Innenraum mit körperumschließenden Sitzen mit „Honeycomb“-Musterpolsterung, elektrischer Verstellung und Massagefunktion verbessert. Es ist zu beachten, dass rote oder graue Lederdetails nur in den höheren RS5-Ausstattungen verfügbar sein werden.

Die neuen RS5-Modelle sollen im ersten Quartal dieses Jahres auf dem europäischen Markt erscheinen. In Deutschland beginnt der RS5 Sedan bei 106.200 €, während der RS5 Avant bei 107.850 € startet. Audi erwartet, die ersten Fahrzeuge bis Mitte des Jahres auszuliefern.
Fotos: Audi. Dieser Inhalt wurde mit Hilfe von KI erstellt und vom Redaktionsteam überprüft.
