
Eine neue Charge der Gefechtsfahrzeuge erhielt Verstärkungen an der Unterseite, zusätzliche Panzerung und Ausrüstung zum verbesserten Schutz vor modernen Bedrohungen
Die russische Holding Hochpräzisionssysteme, die vom staatlichen Konzern Rostec kontrolliert wird, hat dem russischen Verteidigungsministerium eine neue Charge von BMP-3-Schützenpanzern geliefert. Die Anzahl der beteiligten Fahrzeuge wurde nicht bekannt gegeben, doch das Unternehmen erklärte, dass der Umfang dieser Lieferung höher gewesen sei als in den vorangegangenen Monaten.

Ein Video, das die Fahrzeuge während des Auslieferungsprozesses zeigt, wurde ebenfalls in den sozialen Netzwerken von Rostec veröffentlicht. Nach Angaben des Unternehmens wurden die BMP-3 im Rahmen des staatlichen Beschaffungsprogramms für den Verteidigungssektor produziert.
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Die Fahrzeuge verfügen über Modifikationen, die auf Grundlage der bei jüngsten Einsätzen gewonnenen Erfahrungen entwickelt wurden. Zu den wichtigsten Änderungen zählt die Verstärkung des Schutzes an der Unterseite der Wanne, einem Bereich, der besonders anfällig für Explosionen am Boden ist.
Rostec gibt außerdem an, die Widerstandsfähigkeit gegen Splitter im vorderen und hinteren Bereich erhöht zu haben. Zusätzliche Schutzmodule wurden rund um die gesamte Wanne angebracht, einschließlich der Oberseite des Fahrzeugs.

Dieser Schutz an der Oberseite hat mit der zunehmenden Verbreitung von Drohnen an Bedeutung gewonnen, die gepanzerte Fahrzeuge aus traditionell weniger geschützten Winkeln angreifen können. Der Hersteller machte jedoch keine Angaben zur Zusammensetzung der Panzerung, zum zusätzlichen Gewicht des Fahrzeugs oder zum Schutzgrad der neuen Module.
Jeder ausgelieferte BMP-3 wurde zudem mit einem elektronischen Kampfführungssystem ausgestattet, das Rostec als fortschrittlich bezeichnet. Geräte dieser Kategorie können dazu eingesetzt werden, die Steuerungs- und Navigationssignale bestimmter Drohnen zu stören. Das Unternehmen gab jedoch weder das installierte Modell noch dessen Reichweite oder die abgedeckten Frequenzen bekannt.
Neben der zusätzlichen Schutzpanzerung wurden nach Angaben des Konzerns auch Vorrichtungen integriert, die die Mobilität des BMP-3 erhalten und den Einsatz seiner Bordsysteme verbessern sollen. Einzelheiten zu möglichen Änderungen am Motor, an der Federung oder am Feuerleitsystem wurden nicht veröffentlicht.
Nach Angaben von Bekhan Ozdoev, Industriedirektor für den Rüstungsbereich bei Rostec, ist das von der Holding gelieferte Produktvolumen seit Beginn der russischen Militäroperation in der Ukraine gestiegen und soll inzwischen dreimal so hoch sein wie die früheren Werte. Der Manager erklärte jedoch nicht, welcher Zeitraum als Vergleichsgrundlage verwendet wurde.

Die aufeinanderfolgenden Lieferungen zeigen, dass der BMP-3 weiterhin eine wichtige Rolle bei der Erneuerung und Ergänzung der russischen Panzerfahrzeugflotte spielt. Gleichzeitig verdeutlichen die Modifikationen eine Verschiebung der Prioritäten: Neben Feuerkraft und Mobilität ist auch die Überlebensfähigkeit gegenüber Drohnen, Splittern und Angriffen von oben zu einem entscheidenden Faktor bei der Weiterentwicklung des Fahrzeugs geworden.
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Quelle und Bilder: Rostec | Telegram @rostecnews. Dieser Inhalt wurde mithilfe künstlicher Intelligenz erstellt und von der Redaktion überprüft.
