Großbritannien investiert 8,84 Millionen US-Dollar in Tests mit dem unbemannten U-Boot Excalibur

XV Excalibur. Foto: Royal Navy
XV Excalibur. Foto: Royal Navy

Die britische Regierung wird ihre Investitionen in die Entwicklung unbemannter U-Boote ausweiten und einen Vertrag über 8,84 Millionen US-Dollar unterzeichnen, um die Erprobung des CETUS fortzusetzen – eines großen autonomen Unterwasserfahrzeugs, das vom britischen Unternehmen M Subs für die Royal Navy entwickelt wurde.

Das Programm sieht Tests bis Mai 2028 vor, um autonome Technologien weiterzuentwickeln und den militärischen Einsatz der Plattform in unterschiedlichen Szenarien zu validieren.

Das Fahrzeug mit der Bezeichnung XV Excalibur wurde 2025 offiziell vorgestellt und gilt als das größte unbemannte U-Boot, das jemals von der Royal Navy getestet wurde. Mit einer Länge von 12 Metern und einem Gewicht von 19 Tonnen gehört es zum Fleet Experimentation Squadron, wo es zur Erprobung neuer Technologien in den Bereichen Aufklärung, Überwachung, Erkundung, Tarnung sowie der Integration verschiedener Nutzlasten eingesetzt wird, ohne an militärischen Operationen teilzunehmen.

XV Excalibur. Foto: Royal Navy
XV Excalibur. Foto: Royal Navy

Die Submarine Delivery Agency entschied sich für eine Direktvergabe an M Subs mit der Begründung, dass das Unternehmen als einziges über das notwendige technische Know-how verfüge, um CETUS während der Testphase sicher zu betreiben. Nach Angaben der Behörde würde die Beauftragung eines anderen Anbieters die Kosten erhöhen, den Zeitplan verzögern und die Risiken des Programms steigern, da kein anderer Betreiber das System vollständig beherrscht.

XV Excalibur. Foto: Royal Navy
XV Excalibur. Foto: Royal Navy

Die Tests werden außerdem auf den Erfahrungen aus dem zuvor von M Subs entwickelten Projekt Manta aufbauen und sollen den Weg für die künftige Integration großer autonomer Unterwasserfahrzeuge in die Royal Navy ebnen. Nach Abschluss dieser ersten Phase plant die britische Regierung neue Ausschreibungen für den Betrieb des Systems sowie für die Entwicklung von Nutzlasten, um die Beteiligung der Industrie am Ausbau der militärischen Fähigkeiten des Projekts zu erweitern.

+ Ukrainische Drohnen greifen russisches Weltraum-Kommunikationszentrum an

Quelle: UK Defence Journal | Fotos: Royal Navy | Dieser Inhalt wurde mithilfe von KI erstellt und von der Redaktion überprüft.

Back to top