US-Luftwaffe genehmigt Produktion der Kampfdrohnen FQ-42 und FQ-44

FQ-44A Fury. Foto: X @usairforce
FQ-44A Fury. Foto: X @usairforce

Die US-Luftwaffe hat im Programm Collaborative Combat Aircraft (CCA) einen wichtigen Schritt gemacht, indem sie die Produktion der halbautonomen Kampfdrohnen FQ-42A Dark Merlin von General Atomics und FQ-44A Fury von Anduril genehmigt hat.

Die Entscheidung, die mehrere Monate vor dem geplanten Zeitplan getroffen wurde, markiert den Fortschritt einer Initiative, die als strategisch gilt, um die amerikanische Luftkampffähigkeit durch unbemannte Flugzeuge zu erweitern, die an der Seite bemannter Kampfjets wie der F-35 operieren können.

FQ-42A Dark Merlin. Foto: X @usairforce
FQ-42A Dark Merlin. Foto: X @usairforce

Anders als bei traditionellen Programmen, die normalerweise nur einen Gewinner auswählen, hat sich die USAF dafür entschieden, zwei unterschiedliche Plattformen in Entwicklung und Produktion zu halten.

Nach Angaben der Luftwaffe besteht das Ziel darin, bis zum Ende des Jahrzehnts mehr als 150 kollaborative Kampfflugzeuge zu beschaffen, mit der Möglichkeit weiterer Bestellungen je nach Leistung und Lieferfähigkeit der Unternehmen. Die Strategie verringert zudem Risiken und bietet unterschiedliche operative Fähigkeiten, da die beiden Projekte verschiedenen Entwicklungskonzepten folgen.

Die CCAs sind dafür ausgelegt, als „loyale Wingmen“ zu fungieren und bemannte Flugzeuge bei Kampf-, Aufklärungs- und Unterstützungsmissionen zu begleiten. Ausgestattet mit fortschrittlichen Autonomiesystemen können diese Drohnen Waffen tragen, Informationen sammeln und Aufgaben selbstständig oder unter Aufsicht menschlicher Piloten ausführen.

Die Luftwaffe ist überzeugt, dass dieser Ansatz es ermöglichen wird, die Zahl der im Kampf verfügbaren Sensoren und Waffen deutlich zu erhöhen, ohne die Kosten und Risiken für die Besatzungen im gleichen Verhältnis zu steigern.

+ Video: FQ-44A Fury: Andurils Kampfdrohne absolviert Flugtest in den USA
FQ-44A Fury. Foto: Anduril
FQ-44A Fury. Foto: Anduril

Neben der Entwicklung der Flugzeuge setzt das Programm auch auf ein innovatives Modell für die Autonomiesysteme, bei dem Hardware und Software in unabhängigen Verträgen getrennt werden. Die Maßnahme soll technologische Aktualisierungen beschleunigen, den Wettbewerb unter den Zulieferern fördern und eine Abhängigkeit von nur einem Unternehmen vermeiden.

Da sich die ersten Exemplare bereits in Produktion befinden und fortgeschrittene Tests laufen, wird erwartet, dass die neuen Drohnen noch vor Ende des Jahrzehnts einsatzbereit sein werden.

Quelle und Bilder: X @usairforce | Anduril | Dieser Inhalt wurde mit Hilfe von KI erstellt und vom Redaktionsteam überprüft

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