
Destinus und Diehl Defence haben eine Partnerschaft angekündigt, um die Luftverteidigungsfähigkeiten in Europa zu stärken.
Als erster Schritt der Vereinbarung wird die Abfangdrohne Hornet in das mobile GARMR-System integriert. Dadurch werden die Reaktionsmöglichkeiten auf moderne Luftbedrohungen erweitert und eine zusätzliche Schutzebene für die Betreiber geschaffen.
Die Hornet wurde zur Bekämpfung von Hochgeschwindigkeitszielen entwickelt und speziell dafür ausgelegt, strahlgetriebene Kamikaze-Drohnen sowie gelenkte Bomben abzufangen. Ziel ist es, die Abhängigkeit von teuren Abfangraketen zu verringern, deren Einsatz bei massiven Angriffen wirtschaftlich schwer tragbar werden kann – selbst wenn sie die Ziele erfolgreich zerstören.

Nach Angaben der Unternehmen nutzt die Integration die modulare Architektur des GARMR, die standardisierte Schnittstellen verwendet, um verschiedene Arten von Waffen und Sensoren in eine einheitliche Führungs- und Kontrollstruktur einzubinden. Die Vereinbarung ebnet außerdem den Weg für einen zukünftigen Einsatz der Hornet in den Luftverteidigungssystemen IRIS-T.
Auf einer SUV-Plattform montiert, kombiniert der GARMR 7,62-mm- und 12,7-mm-Maschinengewehre mit Cicada-Abfangdrohnen und nun auch mit der Hornet. Das System verwendet Radare, elektrooptische Sensoren und Algorithmen der künstlichen Intelligenz, um Bedrohungen automatisch zu erkennen und zu priorisieren. Die endgültige Entscheidung zur Feuereröffnung bleibt jedoch beim Bedienpersonal.

Quelle: Militarnyi | Foto: X @defpostmedia | Dieser Inhalt wurde mit Unterstützung von KI erstellt und von der Redaktion überprüft.
