Große russische Drohne von ukrainischem Abfangsystem neutralisiert

Forpost. Foto: Verteidigungsministerium der Russischen Föderation
Forpost. Foto: Verteidigungsministerium der Russischen Föderation

Eine russische Aufklärungs- und Angriffsdrohne des Typs Forpost wurde in der Region Kiew von ukrainischen Soldaten der Abfangeinheit SIMARGL abgeschossen, die dem Flugabwehrraketen- und Artilleriebataillon der Separaten Präsidentenbrigade angegliedert ist.

Nach Angaben der Separaten Präsidentenbrigade wurde der Einsatz auf Video aufgezeichnet und vom Pressedienst der Einheit veröffentlicht. Ziel war eine russische operativ-taktische Drohne, die für Aufklärungs-, Überwachungs- und in neueren Versionen auch für Angriffsmissionen eingesetzt wird.

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Laut Mitteilung erfolgte die erste Warnung auf ungewöhnliche Weise: Der Pilot der Ghost-Besatzung mit dem Rufzeichen „Dos“ entdeckte die UAV akustisch. Daraufhin reagierte das Team schnell und startete die Abfangdrohne Sting, um das Luftziel zu neutralisieren.

Der Brigade zufolge flog die Forpost in ungewöhnlich niedriger Höhe, was eine schnelle und koordinierte Reaktion des ukrainischen Teams erforderte.

Die Forpost ist eine russische operativ-taktische Drohne, die auf der israelischen UAV Searcher Mk II basiert. Das Modell hat eine Spannweite von etwa 8,5 Metern, eine Länge von ungefähr 5,8 Metern und ein maximales Startgewicht von rund 500 kg. Je nach Version kann die Nutzlast bis zu 100 kg betragen.

Ausgestattet mit elektrooptischen und Wärmebildkameras kann die Drohne sowohl tagsüber als auch nachts eingesetzt werden. Ihre maximale Reichweite kann mit Richtantenne bis zu 250 km betragen, bei einer geschätzten Flugdauer von 16 bis 18 Stunden. Die Einsatzhöhe liegt zwischen 5 und 6 km.

Forpost. Foto: Verteidigungsministerium der Russischen Föderation
Forpost. Foto: Verteidigungsministerium der Russischen Föderation

Ursprünglich war die Basisversion der Forpost für Luftaufklärung, Überwachung und Artilleriefeuerkorrektur vorgesehen. Die modernisierte Version, bekannt als Forpost-R, erhielt später die Fähigkeit, Waffen einzusetzen, darunter kleine präzisionsgelenkte Munition wie die KAB-20, die an Aufhängungspunkten unter den Tragflächen getragen wird.

Die lizenzierte Montage der Forpost in Russland begann Anfang der 2010er Jahre im Ural Civil Aviation Plant. Nach dem Ende der militärisch-technischen Zusammenarbeit mit Israel kündigte Moskau die vollständige Nationalisierung der Produktion sowie die Entwicklung einer modernisierten Version mit lokal gefertigten Komponenten an.

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Quelle und Bilder: Facebook Prezydentska.Bryhada | Militarnyi | Verteidigungsministerium der Russischen Föderation. Dieser Inhalt wurde mit Hilfe von KI erstellt und von der Redaktion überprüft.

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