
Der neue südkoreanische Kampfjet KF-21 Boramae wurde offiziell für den aktiven Kampfdienst freigegeben und markiert damit einen wichtigen Schritt im Modernisierungsprogramm der Flugzeugflotte der südkoreanischen Luftwaffe.
Laut der Website Defence Blog hat die südkoreanische Defense Acquisition Program Administration (DAPA) die Serienproduktion des Flugzeugs genehmigt, nachdem die wichtigsten Phasen der operativen Tests und Leistungsbewertungen abgeschlossen wurden.
„Die Genehmigung zeigt, dass Korea seine eigene Fähigkeit zur Entwicklung von Kampfjets vollständig gesichert hat“, sagte Noh Ji-man, Leiter des Programmbüros für den KF-21 bei der DAPA.
Der KF-21 ist ein Überschall-Kampfjet der Generation 4.5, der von Korea Aerospace Industries (KAI) in Zusammenarbeit mit der südkoreanischen Regierung entwickelt wurde. Das Projekt wurde ins Leben gerufen, um ältere Flugzeuge wie die F-4 Phantom II und die F-5 Tiger zu ersetzen, die das Land noch immer nutzt.
Das Flugzeug verfügt über fortschrittliche Fähigkeiten im Luftkampf, moderne Sensoren und eine teilweise reduzierte Radarsignatur. Der Kampfjet wurde außerdem dafür ausgelegt, mit westlichen und südkoreanischen Waffensystemen zu operieren, darunter die Luft-Luft-Raketen Meteor und IRIS-T.
Nach Angaben südkoreanischer Behörden soll der KF-21 in den kommenden Jahren in den operativen Dienst eintreten, während fortschrittlichere Varianten weiterentwickelt werden. Südkorea prüft zudem künftige Versionen mit internen Waffenschächten und verbesserten Stealth-Eigenschaften.
Das Programm wird in Seoul als Versuch gesehen, die Abhängigkeit von ausländischen Flugzeugen zu verringern und die nationale Verteidigungsindustrie zu stärken. Neben dem Einsatz im eigenen Land hofft die südkoreanische Regierung, den KF-21 zu einem wettbewerbsfähigen Produkt auf dem internationalen Markt für Militärexporte zu machen.
Foto: KAI. Dieser Inhalt wurde mit Hilfe von KI erstellt und von der Redaktion überprüft.
