Japan stellt neue Patrouillenschiffe vor, die Drohnen und Antischiffsraketen einsetzen können

Patrouillenschiffe der Sakura-Klasse. Foto: @JMSDF_PAO
Patrouillenschiffe der Sakura-Klasse. Foto: @JMSDF_PAO

Das japanische Unternehmen Japan Maritime United hat am 13. März 2026 die Stapellaufzeremonie für zwei neue Patrouillenschiffe der Sakura-Klasse durchgeführt, die für die Japan Maritime Self-Defense Force (JMSDF) bestimmt sind.

Die Veranstaltung fand auf der Werft des Unternehmens in Isogo in der Stadt Yokohama statt und markiert einen weiteren Schritt im Programm zur Modernisierung der japanischen Marine.

Während der Zeremonie wurden gleichzeitig der dritte und vierte Rumpf der neuen Schiffsklasse zu Wasser gelassen. Die Schiffe erhielten die Namen JS Hinoki (OPV-903) und JS Sugi (OPV-904). Nach japanischer Tradition erhalten Patrouillenschiffe Namen aus der Natur – in diesem Fall zwei symbolträchtige Bäume des Landes: die japanische Zypresse (Hinoki) und die japanische Zeder (Sugi).

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Patrouillenschiffe der Sakura-Klasse. Foto: @JMSDF_PAO
Patrouillenschiffe der Sakura-Klasse. Foto: @JMSDF_PAO

Programm für neue Patrouillenschiffe

Der Bau der ersten vier Einheiten der Sakura-Klasse begann am 14. Februar 2025. In etwas mehr als einem Jahr gelang es der Werft, alle vier Rümpfe des ersten Produktionsloses zu Wasser zu lassen.

Nach Angaben des japanischen Verteidigungsministeriums sollen die Schiffe im März 2027 in Dienst gestellt werden.

Insgesamt plant Japan den Bau von 12 neuen Offshore-Patrouillenschiffen der nächsten Generation, die die sechs Raketenboote der Hayabusa-Klasse ersetzen sollen, die bis 2029 außer Dienst gestellt werden.

Technische Merkmale

Die neuen Schiffe der Sakura-Klasse wurden für Patrouillenmissionen, maritime Überwachung und den Schutz der japanischen Seewege entwickelt.

Wichtigste Spezifikationen:

  • Verdrängung: etwa 1.900 Tonnen
  • Länge: etwa 95 Meter
  • Breite: 12 Meter
  • Höchstgeschwindigkeit: über 20 Knoten
  • Besatzung: etwa 30 Militärangehörige

In Bezug auf die Bewaffnung wird jedes Schiff zunächst mit einer 30-mm-Automatikkanone ausgestattet. Das Design umfasst jedoch auch modulare Strukturen, die die Installation von bis zu acht Antischiffsraketen ermöglichen.

Das genaue Modell wurde noch nicht bestätigt, doch Experten gehen davon aus, dass es sich höchstwahrscheinlich um die Type-17-Antischiffsrakete handelt, die derzeit produziert wird und künftig zur wichtigsten Antischiffsbewaffnung der japanischen Seestreitkräfte werden soll. Das System hat eine geschätzte Reichweite von bis zu 400 Kilometern.

Plattform für Drohnen und moderne Operationen

Ein weiteres Highlight des Projekts ist eine Hubschrauberplattform am Heck, die sowohl von bemannten Luftfahrzeugen als auch von unbemannten Luftfahrtsystemen genutzt werden kann.

Darüber hinaus werden die Schiffe mit Ausrüstung zur Steuerung unbemannter Unterwasserfahrzeuge ausgestattet, die für Missionen wie folgende eingesetzt werden können:

  • Minenräumung auf See
  • Unterwasseraufklärung
  • Minenverlegung

Diese Fähigkeiten erweitern die Rolle der neuen Schiffe im modernen Konzept maritimer Operationen mit autonomen Systemen, die von Marinen weltweit zunehmend eingesetzt werden.

Nach offiziellen Angaben der JMSDF sollen die ersten beiden Schiffe der Sakura-Klasse im November dieses Jahres vom Stapel laufen, während das dritte und vierte Schiff für März des nächsten Jahres geplant sind.

Quelle und Bilder: X / @JMSDF_PAO. Dieser Inhalt wurde mit Hilfe von KI erstellt und vom Redaktionsteam überprüft.

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