Frankreich erhält die Hälfte seiner A400M, doch die Zukunft des Programms steht weiterhin unter Druck

A400M. Foto: Airbus Defence - X @AirbusDefence
A400M. Foto: Airbus Defence – X @AirbusDefence

Airbus hat Frankreich das 25. militärische Transportflugzeug A400M übergeben und damit die Hälfte der insgesamt 50 bestellten Maschinen erreicht – zu einem Zeitpunkt, der als kritisch für die Nachhaltigkeit des Programms gilt.

Trotz dieses Meilensteins steht das Projekt weiterhin unter Druck aufgrund des Mangels an neuen internationalen Aufträgen.
Frankreich bleibt nach Deutschland der zweitgrößte Kunde des A400M. Bislang wurden insgesamt 178 Flugzeuge dieses Typs verkauft, überwiegend an europäische Partner. Der aktuelle Auftragsbestand umfasst unter anderem Frankreich (50 Einheiten), Spanien (27) und das Vereinigte Königreich (22). Insgesamt hat Airbus bisher 137 Flugzeuge an 10 Länder ausgeliefert.

A400M. Foto: Airbus Defence - X @AirbusDefence
A400M. Foto: Airbus Defence – X @AirbusDefence

Um die Kontinuität der Produktionslinie zu sichern, haben sich Airbus und OCCAR auf eine Verlängerung der Fertigung bis 2029 geeinigt. Der neue Plan sieht jedoch ein reduziertes Produktionstempo von bis zu acht Flugzeugen pro Jahr vor, die sowohl für Programmländer als auch für Exportkunden bestimmt sind.

Im Rahmen der Anpassungen zur Sicherung der Auslastung der Endmontagelinie in Sevilla haben sich Frankreich und Spanien verpflichtet, im ersten Jahr des erneuerten Plans jeweils vier beziehungsweise drei Flugzeuge abzunehmen.

A400M. Foto: Airbus Defence - X @AirbusDefence
A400M. Foto: Airbus Defence – X @AirbusDefence

Parallel dazu gilt die Modernisierung des A400M als einer der wichtigsten Wege, um die Attraktivität des Programms zu stärken. Airbus hat bereits die Genehmigung erhalten, technische Weiterentwicklungen zu untersuchen, darunter die Erhöhung der maximalen Nutzlast von 37 auf 40 Tonnen, die Optimierung der Wartung zur Senkung der Betriebskosten sowie die Erweiterung des Missionsspektrums, etwa durch den Einsatz des Flugzeugs als Drohnenträger oder als Plattform zur Brandbekämpfung.

Auf kommerzieller Ebene zeichnen sich Saudi-Arabien und die Vereinigten Arabischen Emirate als potenzielle Käufer ab. Die Saudis prüfen einen Bedarf von bis zu 20 Flugzeugen, während die Emirate erwägen, ihre älteren C-130 zu ersetzen, mit einer möglichen Bestellung von acht bis zehn Einheiten.

A400M. Foto: Airbus Defence - X @AirbusDefence
A400M. Foto: Airbus Defence – X @AirbusDefence

Quelle und Bilder: Airbus Defence, X @AirbusDefence | Telegram @wingsofwar. Dieser Inhalt wurde mit Hilfe von KI erstellt und von der Redaktion überprüft.

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