
Ein F-35B der Royal Air Force (RAF) bleibt in Japan, nachdem es am 10. August aufgrund eines technischen Fehlers eine Notlandung auf dem Flughafen Kagoshima durchgeführt hat.
Laut dem britischen Verteidigungsministerium wurde das Flugzeug, das zum Flugzeugträger HMS Prince of Wales gehört, von Experten begutachtet und wartet nun auf Ersatzteile, um den Betrieb wieder aufzunehmen. Der Vorfall hat keinen Zusammenhang mit einem anderen Vorfall vor einigen Wochen, bei dem ein anderes F-35B in Indien notlanden musste und mehr als einen Monat dort blieb.
Die derzeitige Mission der Prince of Wales, die als Operation Highmast bezeichnet wird, ist eine der wichtigsten, die je von den britischen F-35B durchgeführt wurde. 18 Flugzeuge nehmen an Übungen im Indopazifik teil. Während der Operation arbeiteten die Kampfjets mit australischen, japanischen und südkoreanischen Streitkräften zusammen, und es gab einen historischen Meilenstein: Zum ersten Mal starteten britische Jets von einem japanischen Schiff, dem Hubschrauberträger Kaga. Trotz der Rückschläge sind Notlandungen bei Seemissionen üblich, insbesondere wenn technische oder logistische Risiken bestehen.
Dennoch haben diese Vorfälle die Diskussionen über die Zuverlässigkeit des F-35B erneut angestoßen, einem Programm, das bereits durch Verzögerungen und hohe Kosten geprägt ist. Im Jahr 2021 verlor Großbritannien ein F-35B im Mittelmeer nach einem menschlichen Fehler. Jetzt, da zwei Jets bei derselben Mission vorübergehend außer Betrieb sind, wächst der Druck auf die Wirksamkeit der britischen F-35-Flotte, während die Regierung auf die Lieferung der Ersatzteile wartet, um die Operationen wieder aufzunehmen.
Quelle: The War Zone | Foto: X @RoyalAirForce | Dieser Inhalt wurde mit Hilfe von KI erstellt und vom Redaktionsteam überprüft
Around 1100 local time this morning, a UK F-35 from @HMSPWLS made an emergency diversion to 🇯🇵Kagoshima Airport as a precaution following in-flight defect#CSG25 https://t.co/VG84q4KCbH
— Navy Lookout (@NavyLookout) August 10, 2025
