Volkswagen soll ein Autowerk in eine Waffenproduktion für Israel umwandeln

Volkswagen plant, Autofabrik für die Produktion von Waffen für Israel umzurüsten
Fotos: Reproduktion Wikimedia Commons

Volkswagen prüft die Umwandlung des Werks in Osnabrück, Deutschland, in eine Fabrik für Komponenten des israelischen Raketenabwehrsystems. Das Werk ist derzeit für die Produktion des T-Roc Cabriolet verantwortlich.

Die Information wurde in einem Bericht der Zeitung Financial Times bekannt. Der deutsche Automobilhersteller befindet sich in Verhandlungen mit dem Unternehmen Rafael Advanced Defence Systems, das von der israelischen Regierung kontrolliert wird.

Die Gespräche umfassen die Produktion von Abschussvorrichtungen, Stromgeneratoren und schweren Lastwagen, die für den Transport von Raketen verwendet werden.

Die Raketen selbst sollen in einem anderen Werk in Deutschland mit komplexeren Anlagen produziert werden.

Dem Bericht zufolge würde der Übergang zur Rüstungsproduktion etwa 12 bis 18 Monate dauern. Die deutsche Regierung unterstützt den Vorschlag.

Volkswagen plant, Autofabrik für die Produktion von Waffen für Israel umzurüsten
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Das Werk in Osnabrück wurde 1874 gegründet und 1901 von Karmann übernommen. Der Standort fungierte als Auftragsfertigungsanlage und produzierte Fahrzeuge für Mercedes-Benz, Nissan, Renault, Triumph, BMW und Volkswagen.

Volkswagen übernahm den Betrieb des Werks nach der Insolvenz von Karmann im Jahr 2010.

Der deutsche Automobilhersteller hat auch eine Geschichte der Beteiligung an Konflikten. Während des Zweiten Weltkriegs produzierte Volkswagen Teile für die V-1-Marschflugkörper, die von den deutschen Streitkräften eingesetzt wurden.

Quelle und Bilder: Wikimedia Commons. Dieser Inhalt wurde mit Hilfe von KI erstellt und von der Redaktion überprüft.

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