
Der Prototyp wurde in Hanoi vorgestellt und nutzt die sowjetische 152-mm-D-20-Haubitze, montiert auf dem gepanzerten Fahrgestell eines russischen KamAZ-6560 LKWs.
Vietnam bereitet die Präsentation einer neuen selbstfahrenden Artillerieeinheit vor, die auf der traditionellen sowjetischen 152-mm-D-20-Haubitze basiert. Der Prototyp wurde während der Unabhängigkeitstagsfeier im Ausstellungszentrum in Hanoi vom staatlichen Unternehmen Viettel vorgestellt, das dem Verteidigungsministerium unterstellt ist.
Das Bild des Geräts wurde von der vietnamesischen Bloggerin Lee Ann Quann veröffentlicht und erregte schnell Aufmerksamkeit in den sozialen Medien.
Design inspiriert von früheren Modellen

Das System, das die Bezeichnung PTH152 erhalten könnte, folgt der Logik früherer Projekte der vietnamesischen Industrie, die bereits den PTH105 auf Basis der M101-Kanone und den PTH130, abgeleitet von der sowjetischen M-46-Haubitze, entwickelt hatten.
Diesmal wurde die Montage auf dem vierachsigen KamAZ-6560-Chassis durchgeführt, das eine neu gestaltete gepanzerte Kabine und einen drehbaren Turm für die Waffeninstallation erhielt.
Da Vietnam keine eigene Rohrartillerie produziert, werden Bestände gezogener Haubitzen verwendet, um eigene selbstfahrende Versionen zu schaffen.

Feuerkraft
Die ballistische Leistung unterscheidet sich nicht von der gezogenen D-20-Haubitze: Reichweite bis zu 17 km mit konventionellen Granaten und bis zu 24 km mit raketengestützter Munition.
Der Prototyp scheint jedoch nicht über Automatisierungssysteme zu verfügen und erfordert mindestens einen Schützen und einen Lader als Teil der Besatzung.
Das Hauptziel des Projekts scheint darin zu bestehen, die Mobilität und den Schutz der Artilleriebatterien der Vietnamesischen Volksarmee durch relativ kostengünstige Modernisierungen zu erhöhen.
Quelle und Bilder: Militarnyi | X @AnnQuann | KamAZ. Dieser Inhalt wurde mit Hilfe von KI erstellt und vom Redaktionsteam geprüft.
