
Die Regierung von Belarus hat die taktisch-spezielle Übung „Voenkor-2025“ abgeschlossen, ein intensives Trainingsprogramm für Journalisten staatlicher Medien.
Die Abschlusszeremonie fand in einer Einheit der Spezialoperationen unter Anwesenheit hochrangiger Militärbeamter statt.
Sieben Tage lang durchliefen die Teilnehmer — alle aus staatlich kontrollierten Medien — einen Kurs für Extremjournalismus unter direkter Aufsicht der Streitkräfte.
Das Programm umfasste Notfallmedizintraining, Schießübungen, topografische Navigation, Überleben im Wald, Geländeeinweisung und Protokolle für die Interaktion mit Militäreinheiten bei Kampfeinsätzen.
Es wurden auch spezifische Verhaltensweisen im Falle einer Gefangennahme vermittelt, im Einklang mit der offiziellen Regierungsnarrative.
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Während der Zeremonie dankte der Assistent des Verteidigungsministers für ideologische Arbeit in den Streitkräften und Leiter der Hauptabteilung für ideologische Arbeit, Generalmajor Leonid Kasinsky, den Journalisten und überreichte Zertifikate und offizielle Souvenirs.
In seiner Rede betonte er die Bedeutung von Journalisten, „die bereit sind, ihre Mission in extremen Situationen zu erfüllen“, und stärkte so die Integration zwischen staatlichen Medien und dem militärischen Apparat.
Die Initiative, dargestellt als berufliche Weiterbildung, wird von Kritikern als weiteres Instrument zur Indoktrinierung und ideologischen Anpassung gesehen, das die Abhängigkeit staatlicher Medien von den Richtlinien der Regierung von Alexander Lukaschenko festigt.
Organisationen wie Reporter ohne Grenzen und das Komitee zum Schutz von Journalisten zählen Belarus zu den Ländern mit der geringsten Pressefreiheit der Welt — 2024 belegte das Land die letzten Plätze im globalen Ranking.
Quelle und Bilder: Verteidigungsministerium der Republik Belarus | Telegram @modmilby
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