
Im europäischen Herbst absolvierte Ihre Königliche Hoheit Kronprinzessin Victoria ein vertieftes Studium über die Operationen der Schwedischen Luftwaffe, ein Abschnitt, der Teil ihrer Ausbildung zur Offizierin der Streitkräfte ist.
Die durch die Luftkampfschule durchgeführte Aktivität zielte darauf ab, einen umfassenden Einblick in die strategische und operative Arbeit der schwedischen Militärluftfahrt zu vermitteln.
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Die Ausbildung umfasste Module zu Luft- und Raumfahrtmacht, operativer Planung, Luftverteidigung, Zukunftsstudien und Innovation. Laut Luftwaffenchef Jonas Wikman bestand das Ziel darin, „ein klares Verständnis für den Luftraum und Weltraum sowie für die Rolle der Luftwaffe in der Landesverteidigung zu vermitteln“.
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Zu Beginn des Programms besuchte die Kronprinzessin die Gedenkhalle der Luftwaffe, die den im Dienst gefallenen Soldaten gewidmet ist. Laut den Ausbildern verstärkte diese Erfahrung die historische und kulturelle Bedeutung der Institution.
Praktische Ausbildung und Kontakt mit Verteidigungssystemen
Der Ausbildungsplan umfasste einen Besuch beim Luftverteidigungsregiment in Halmstad, wo die Kronprinzessin Unterweisungen über das integrierte Luft- und Raketenabwehrsystem der NATO (IAMD) erhielt, das Patriot-System in Betrieb beobachtete und mit fortgeschrittenen Simulatoren trainierte.

Sie besuchte außerdem das experimentelle Büro der Luftkampfschule, wo sie Studien zur NATO-Mission in Polen kennenlernte, darunter Techniken zur Luftbetankung im Dunkeln und zur Drohnenabwehr. Im Rahmen der praktischen Aktivitäten testete die Kronprinzessin das Anti-Drohnen-System LOKE.
Im Luftsimulationszentrum (FLSC) erlebte sie unter Anleitung eines Einsatzleiters fortgeschrittene Luftkampfszenarien.
Höhepunkt: Die Kronprinzessin fliegt im JAS 39 Gripen

Der Höhepunkt der Ausbildung fand auf dem Luftwaffenstützpunkt Norrbotten in Luleå statt, wo die Kronprinzessin die Gelegenheit hatte, während einer Übungsmission in einem JAS 39 Gripen zu fliegen.
Nach einer Einweisung in die Planung und Durchführung von Luftoperationen traf sie das Jagdgeschwader und nahm an einer Simulation teil, die einen Luftkampf sowie die Verteidigung gegen zwei fiktive feindliche Flugzeuge beinhaltete, die versuchten, strategische Brücken auf schwedischem Gebiet anzugreifen.
Laut Johan Lörelius, Administrator der Luftkampfschule, flog die Kronprinzessin zusammen mit dem Geschwaderkommandanten:
„Die Kronprinzessin war äußerst fokussiert und zeigte sich beeindruckt von den Taktiken, dem Kooperationsniveau und den Fähigkeiten der JAS 39 Gripen während der Mission.“
Die Übung markierte das erste Mal, dass die zukünftige Königin Schwedens an einem operativen Flug in einem Hochleistungsjäger teilnahm – ein symbolischer Schritt innerhalb ihrer militärischen Ausbildung.
Fokus auf den Weltraumbereich
Die letzte Phase des Programms umfasste einen Besuch im Esrange Space Center in Kiruna, das von der Swedish Space Corporation (SSC) betrieben wird. Das Zentrum, das seit über 60 Jahren wissenschaftliche Missionen unterstützt und an der Entwicklung einer Satellitenstartplattform arbeitet, zeigte der Kronprinzessin die zunehmende gegenseitige Abhängigkeit zwischen Luft- und Weltraumoperationen.
Die SSC betonte den Wert des Besuchs und hob die multidisziplinäre Umgebung hervor, in der Piloten, Ingenieure und Missionsspezialisten zusammenarbeiten.
Fortsetzung der militärischen Ausbildung
In den Jahren 2024 und 2025 absolvierte die Kronprinzessin die spezielle Offiziersausbildung an der Schwedischen Verteidigungsuniversität, einschließlich Studien zu maritimen Taktiken. Nach ihrer Beförderung zur Unterleutnant setzt sie nun ihre vertiefte Ausbildung bei der Luftwaffe und beim Heer fort und soll den Landteil ihrer Ausbildung im Jahr 2026 abschließen.
Quelle und Bilder: Forsvarsmakten | X @Forsvarsmakten. Inhalt erstellt mit Unterstützung durch KI und redaktionell geprüft.
