Video: Russland trifft ukrainischen Neptune-Raketenwerfer in Saporischschja

Neptune-Raketenwerfer. Foto: Wikimedia
Neptune-Raketenwerfer. Foto: Wikimedia

Die russischen Streitkräfte meldeten am Freitag einen erfolgreichen Angriff auf einen Werfer des ukrainischen Küstenverteidigungssystems Neptune in der Nähe des Dorfes Liubytske in der Region Saporischschja.

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Laut dem russischen Militär identifizierten Aufklärungsdrohnen das System in dem Moment, als es sich auf den Abschuss vorbereitete. Wenige Minuten später wurde eine ballistische Rakete 9M723 Iskander-M mit Splittergefechtskopf auf das Ziel abgefeuert.

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Russische Berichte besagen, dass der Iskander-M den Werfer nicht direkt getroffen habe. Fragmente des Gefechtskopfes seien jedoch in der Nähe des Systems niedergegangen und hätten das Hilfstriebwerk einer der auf dem Fahrzeug geladenen Raketen ausgelöst. Die resultierende Explosion habe erhebliche Sekundärschäden verursacht, die durch ein Feuer vor Ort noch verstärkt wurden.

Bislang haben die ukrainischen Behörden keine Details über den Zustand des Werfers oder der Besatzung bestätigt. Vorläufige Informationen deuten lediglich darauf hin, dass das System sowohl durch Splitter als auch durch das anschließende Feuer „schwer beschädigt“ wurde.

Russland trifft ukrainischen Neptune-Raketenwerfer in Saporischschja. Telegram @mod_russia
Russland trifft ukrainischen Neptune-Raketenwerfer in Saporischschja. Telegram @mod_russia

Erster Neptune seit 2022 getroffen

Falls bestätigt, wäre dies der erste dokumentierte Fall eines Neptune-Systems, das seit Beginn der großangelegten Invasion der Ukraine im Februar 2022 von russischen Streitkräften beschädigt wurde.

Die R-360 Neptune-Rakete, die lokal vom Luch Design Bureau entwickelt wurde, erlangte im April 2022 internationale Bekanntheit, als sie bei dem Angriff eingesetzt wurde, der den Lenkwaffenkreuzer Moskva versenkte, das damalige Flaggschiff der russischen Schwarzmeerflotte.

Strategische Waffe und vorrangiges Ziel

Seitdem wurde der Neptune zu einer Bodenangriffsversion weiterentwickelt, die in der Lage ist, kritische russische Infrastruktur, Kommandoposten und Nachschublinien zu treffen. Ihre Reichweite beträgt bis zu 300 km in der Anti-Schiff-Konfiguration, doch die Modifikationen haben ihre Rolle im Konflikt erweitert.

Aufgrund der begrenzten Anzahl produzierter Einheiten und ihrer nachgewiesenen Wirksamkeit ist die Neptune für Moskau zu einem strategischen Hochwertziel geworden.

Das Neptune-System besteht aus mobilen Startern, Führungs- und Kontrollfahrzeugen, Transport-Ladefahrzeugen und Unterstützungsgeräten.

Quelle und Bilder: Russisches Verteidigungsministerium | Telegram @mod_russia. Dieser Inhalt wurde mit Hilfe von KI erstellt und von der Redaktion überprüft.

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