
Saporischschja, Ukraine – Am Sonntag (18.) veröffentlichte Aufnahmen zeigen ein erobertes M113-Schützenpanzerfahrzeug, das von den russischen Streitkräften während Angriffen an der Front in Saporischschja eingesetzt wird. Der Panzer ist mit russischen und amerikanischen Flaggen versehen, nachdem er restauriert und mit zusätzlichem Schutz gegen FPV-Drohnen ausgestattet wurde.
Laut Berichten wird das Fahrzeug bei Offensivoperationen gegen ukrainische Stellungen eingesetzt. Der Vorfall unterstreicht eine bereits bekannte Praxis im Konflikt, bei der eroberte Panzerfahrzeuge beider Seiten angepasst und wieder auf das Schlachtfeld zurückgebracht werden.
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Der M113, ursprünglich in den USA hergestellt, ist ein Truppentransporter, der in den 1960er-Jahren in Dienst gestellt wurde und von westlichen Ländern im Rahmen von Militärhilfepaketen in großem Umfang an die Ukraine geliefert wurde. Obwohl er im Vergleich zu modernen Panzern als veraltet gilt, spielt das Fahrzeug weiterhin eine strategische Rolle beim Truppentransport und in der logistischen Unterstützung.
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Improvisierte Panzerung gegen Drohnen

Die Restaurierung des erbeuteten M113 umfasste den Einbau improvisierter Panzerungen, bekannt als Cage Armor, die den Schaden durch FPV-Drohnenangriffe verringern sollen, die in den Kämpfen in der Ukraine immer häufiger werden. Diese Art von Modifikation wurde bereits an verschiedenen Fahrzeugen beider Armeen beobachtet, die ihre Schutzmaßnahmen angesichts der wachsenden Bedrohung durch unbemannte Fluggeräte verstärken.
Das Gebiet Saporischschja bleibt einer der am stärksten umkämpften Abschnitte der Frontlinie, mit intensiven Offensiven und Gegenoffensiven. Der Einsatz symbolträchtiger Panzerfahrzeuge, wie des M113 mit russischer und amerikanischer Flagge, hat auch einen propagandistischen Effekt und verstärkt Moskaus Erzählung über die Nutzung erbeuteter westlicher Ausrüstung.
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