Video: Deutsches Unternehmen präsentiert autonomen Hangar für Marinedrohnen

ORKA Dock. Foto: CiS
ORKA Dock. Foto: CiS

CiS, ein deutsches Unternehmen für autonome Systeme, hat einen neuen Hangar vorgestellt, der Drohnen von fahrenden Schiffen aus vollständig automatisch starten, zurückholen und wieder aufladen kann.

Das System mit dem Namen ORKA Dock wurde während des Combined Naval Event im Vereinigten Königreich vorgestellt.

Nach Angaben des Unternehmens ist das ORKA Dock das erste System seiner Art, das ohne menschliches Eingreifen arbeiten kann, selbst wenn sich das Schiff bewegt und dem Wellengang ausgesetzt ist. Die Anlage wurde für den Einsatz auf Schiffen, unbemannten Wasserfahrzeugen, Landfahrzeugen und Expeditionsbasen entwickelt.

ORKA Dock. Foto: CiS
ORKA Dock. Foto: CiS

Das System wurde bereits während der internationalen Übung SeaSEC 2026 getestet, die im April in der deutschen Stadt Rostock stattfand. Bei den Tests operierte die Drohne ORKA von dem unbemannten Wasserfahrzeug Q-RECON 24 aus, das vom Unternehmen FLANQ entwickelt wurde. Während der Übung konnte die Drohne automatisch starten und in den Hangar zurückkehren, während das Fahrzeug mit Geschwindigkeiten von bis zu 15 Knoten fuhr.

ORKA Dock. Foto: CiS
ORKA Dock. Foto: CiS

Nach Angaben von CiS wurde die Drohne ORKA für Überwachungs- und Aufklärungsmissionen über Land und See entwickelt. Das Fluggerät verfügt über eine Einsatzdauer von bis zu 75 Minuten und kann Nutzlasten von bis zu fünf Kilogramm transportieren. Der Hangar umfasst außerdem ein Schnellladesystem, eine Notfallbatterie und die Möglichkeit eines kabelgebundenen Betriebs für längere Missionen.

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Ebenfalls nach Angaben des Unternehmens kann das System einen Startvorgang in weniger als 30 Sekunden einleiten und ermöglicht damit eine schnelle Reaktion in Szenarien der maritimen Überwachung, des Schutzes von Offshore-Infrastruktur und der Hafensicherheit.

„Einen vollständig autonomen Start und eine vollständig autonome Rückkehr von einem fahrenden USV in einer Live-Übungsumgebung zu erreichen — ohne jegliches Eingreifen eines Bedieners — ist etwas, das zuvor noch nie gelungen ist. Wir glauben, dass dies eine Weltpremiere sein wird“, sagte Tom Kaufman, CEO von CiS.

Das Projekt ist Teil des wachsenden europäischen Interesses an autonomen Systemen für Marineoperationen und maritime Verteidigung. In den vergangenen Jahren haben europäische Länder ihre Investitionen in Drohnen, künstliche Intelligenz und unbemannte Plattformen für Patrouillen- und Aufklärungsmissionen beschleunigt.

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Quelle und Bilder: CiS. Dieser Inhalt wurde mithilfe von KI erstellt und von der Redaktion überprüft.

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