Video: Britische F-35B landet erstmals auf japanischem Schiff während einer Demonstration alliierter Stärke

Britische F-35B landet erstmals auf japanischem Schiff während einer Demonstration alliierter Stärke. Foto: Royal Navy
Britische F-35B landet erstmals auf japanischem Schiff während einer Demonstration alliierter Stärke. Foto: Royal Navy

Die Royal Navy des Vereinigten Königreichs hat eine beeindruckende Demonstration militärischer Stärke und multinationaler Zusammenarbeit im Indo-Pazifik abgeschlossen, vor dem Hintergrund zunehmender Spannungen mit China.

Während neun Tagen von Operationen im Norden des Philippinischen Meeres führte das Flaggschiff HMS Prince of Wales, als Teil der Operation Highmast, gemeinsam mit den Marinen der Vereinigten Staaten und Japans groß angelegte Übungen durch.

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Der Höhepunkt war die Landung eines britischen F-35B-Kampfjets auf dem japanischen Hubschrauberträger JS Kaga – die erste Landung dieser Art auf einem japanischen Schiff – was eine neue Phase der militärischen Integration zwischen London und Tokio symbolisierte.

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Britische F-35B landet erstmals auf japanischem Schiff während einer Demonstration alliierter Stärke. Foto: Royal Navy

An der Operation nahmen vier mächtige Kampfgruppen teil: die Carrier Strike Group Five der USS George Washington, die Amphibious Ready Group der USS America (USMC), die japanische Kaga-Kampfgruppe und die britische Carrier Strike Group. Sie führten Manöver wie taktische Abfangübungen, maritime Angriffe und simulierte Luftkämpfe („Dogfights“) durch.

Insgesamt nahmen 11 Schiffe und 23 Flugzeuge aus sechs Ländern – Vereinigtes Königreich, USA, Japan, Australien, Spanien und Norwegen – teil. Merlin-Hubschrauber des britischen 845 Naval Air Squadron landeten ebenfalls auf der Kaga, was die Interoperabilität zwischen den Marinen weiter stärkte.

Kommodore James Blackmore, Kommandeur der britischen Carrier Strike Group, erklärte, dass das Zusammenbringen von Deckkräften dreier großer Seemächte, zusammen mit Eskortschiffen anderer Nationen, „die Stärke und Austauschbarkeit kombinierter Einsatzgruppen zeigt“ und das Engagement der Alliierten für die Sicherheit im Indo-Pazifik unterstreicht.

Britische F-35B landet erstmals auf japanischem Schiff während einer Demonstration alliierter Stärke. Foto: Royal Navy

Strategischer Kontext: Direkte Botschaft an Peking

Der Norden des Philippinischen Meeres ist eine sensible Region, nahe strategischer Routen und umstrittener Gebiete im Südchinesischen Meer, wo Peking seine militärische Präsenz ausgebaut und Einschüchterungsaktionen gegen Taiwan und südostasiatische Nachbarn durchgeführt hat.

Experten interpretieren die Übung als klare Machtdemonstration, die nicht nur auf die Zusammenarbeit zwischen Verbündeten abzielt, sondern auch als Warnung an China dient, dass das Vereinigte Königreich und seine Partner bereit sind, im Falle einer Krise gemeinsam zu handeln. Die gleichzeitige Anwesenheit von drei Flugzeugträgern – einem britischen, einem amerikanischen und einem japanischen – unterstreicht die Fähigkeit zur schnellen Reaktion in einem möglichen Konflikt.

In den kommenden Wochen werden die HMS Prince of Wales und der Zerstörer HMS Dauntless in Japan bleiben, um Wartungsarbeiten durchzuführen und an diplomatischen und verteidigungspolitischen Veranstaltungen teilzunehmen, darunter das Pacific Future Forum und der Defence and Security Industry Day, die beide der Diskussion über Militärtechnologie, wirtschaftliche Sicherheit und regionale Stabilität gewidmet sind.

Unterdessen besuchen die Fregatte HMS Richmond und das Tankschiff RFA Tidespring Busan in Südkorea und stärken damit weiter die britische Präsenz in einem strategischen Gebiet, in dem der Einflusswettbewerb mit China voraussichtlich zunehmen wird.

Quelle und Bilder: Royal Navy. Dieser Inhalt wurde mit Hilfe von KI erstellt und von der Redaktion überprüft.

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