USA untersuchen 3 Millionen Teslas nach Unfällen, die durch das Autopilot-System des Unternehmens verursacht wurden

USA untersuchen 3 Millionen Teslas nach Unfällen, die durch das Autopilot-System des Unternehmens verursacht wurden
USA untersuchen 3 Millionen Teslas nach Unfällen, die durch das Autopilot-System des Unternehmens verursacht wurden (Foto: I’M ZION/Unsplash)

US-Bundesbehörden haben mit der Untersuchung von fast 3 Millionen Tesla-Fahrzeugen begonnen, nachdem es mehrere Berichte über Unfälle gegeben hat, die durch das Autopilot-System des Herstellers verursacht wurden.

Am vergangenen Donnerstag (9.) teilte die National Highway Traffic Safety Administration (NHTSA) mit, dass sie sich auf Vorfälle konzentriere, bei denen Teslas nicht an roten Ampeln anhielten oder entgegen der Fahrtrichtung fuhren, andere Fahrzeuge kollidierten und Verletzungen verursachten.

Die Untersuchung wurde als vorläufige Bewertung beschrieben, die sich zu einem Rückruf entwickeln könnte, wenn die Behörde Probleme findet, die die öffentliche Sicherheit gefährden.

Fast 3 Millionen zu untersuchende Fahrzeuge verfügen über das Full Self-Driving (FSD) System von Tesla, das wie ein Autopilot wirkt, aber weiterhin verlangt, dass der Fahrer die Straße aufmerksam beobachtet.

Das Unternehmen von Elon Musk war in der Vergangenheit bereits Gegenstand mehrerer bundesstaatlicher Untersuchungen. Diesmal konzentriert sich die NHTSA jedoch auf 58 Fälle, die zu 14 Unfällen und 23 Verletzten führten.

In vielen der von der NHTSA zitierten Fälle beschwerten sich die Fahrer, dass ihre Teslas keine angemessenen Warnungen über unerwartetes Verhalten gegeben hätten, so die Behörde.

In der Untersuchung wird die NHTSA die Warnungen an die Fahrer über das bevorstehende Verhalten des Systems, die Zeit, die den Fahrern zur Reaktion gegeben wird, sowie die Fähigkeit des FSD bewerten, Verkehrszeichen zu erkennen, dem Fahrer anzuzeigen und angemessen darauf zu reagieren.

Die Überprüfung wird auch die Fähigkeit des FSD analysieren, Fahrbahnmarkierungen und Gegenverkehr sowie das Verhalten des Systems an Bahnübergängen zu erkennen und darauf zu reagieren, so die NHTSA.

Die NHTSA untersucht das FSD-System bereits bei etwa 2,4 Millionen Teslas, nachdem das System für vier Unfälle verantwortlich gemacht wurde, darunter ein tödlicher Vorfall im Jahr 2023. Die Untersuchung konzentrierte sich auf die Funktionsweise des Systems bei eingeschränkter Sicht.

Seit Januar untersucht die Behörde auch die sogenannte „Smart Summon“-Funktion von Tesla, die es Fahrern ermöglicht, ihr geparktes Auto aus der Ferne zu sich zu bewegen.

Foto: Unsplash. Dieser Inhalt wurde mit Hilfe von KI erstellt und vom Redaktionsteam überprüft.

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