
Das United States Marine Corps hat ein neues Programm gestartet, das auf die Integration von Kamikaze-Drohnen in Frontlinieneinheiten abzielt, mit einer geplanten Einführung ab September 2026.
Die Initiative ist Teil eines umfassenderen Modernisierungspakets für die Feuerunterstützung, das einen Unterstützungsvertrag im Wert von etwa 50 bis 75 Millionen US-Dollar umfasst, um Präzisionsschlagsysteme zu unterstützen.
Der Hauptfokus des Projekts liegt auf dem System Organic Precision Fires-Light (OPF-L), das für kleine Einheiten wie Trupps und Züge entwickelt wurde. Die Technologie ermöglicht Präzisionsangriffe außerhalb der Sichtlinie und erweitert damit die operative Reichweite dieser Truppen erheblich, ohne dass sie sich direkt dem Feind aussetzen müssen.
Darüber hinaus arbeitet das Militär auch an der Entwicklung des OPF-M, einer robusteren Version für Bataillone, die in der Lage ist, gepanzerte Ziele und Strukturen anzugreifen. Zusammen weisen die beiden Systeme auf einen strukturellen Wandel auf dem Schlachtfeld hin, bei dem Drohnen auf verschiedenen Ebenen militärischer Operationen integriert werden.
Obwohl der derzeit geprüfte Vertrag keinen sofortigen Kauf von Ausrüstung vorsieht, unterstreicht er den logistischen und technologischen Aufwand, der erforderlich ist, um diese Systeme einsatzfähig zu machen. Mit steigenden Investitionen und einem klaren Zeitplan schreitet das Marine Corps voran, um loitering munitions als zentralen Bestandteil zukünftiger Operationen zu etablieren.
Quelle: Defence Blog | Foto: X @DylanMalyasov | Dieser Inhalt wurde mit Hilfe von KI erstellt und von der Redaktion überprüft
