
Die US-Luftwaffe rüstet ihre B-1B Lancer Bomber für den Einsatz von Hyperschallraketen um, indem neue externe Pylonen installiert werden, die speziell für diese Waffenart entwickelt wurden.
Das Projekt, für das mehr als 50 Millionen US-Dollar beantragt wurden, gilt als strategische Maßnahme angesichts möglicher Verzögerungen bei der Auslieferung der neuen Tarnkappenbomber B-21 Raider, die den Lancer ersetzen sollen.
Laut offiziellen Dokumenten sind derzeit 42 B-1B im Einsatz – weniger als zuvor, da im letzten Jahr ein Flugzeug durch einen Unfall verloren ging. Ziel ist es, die Flotte im nächsten Haushaltsjahr auf 44 Maschinen zu erweitern.
Boeing entwickelt seit 2023 ein modulares Unterstützungssystem (LAM), das bereits bewiesen hat, Lasten von etwa 2.268 Kilogramm transportieren zu können – mit Potenzial für bis zu 3.400 kg, obwohl die Luftwaffe noch keine offizielle Obergrenze festgelegt hat.
Die B-1B werden seit 2020 für Tests mit Hyperschallwaffen eingesetzt, darunter AGM-158 JASSM-Raketen und zuletzt als Plattform für den zukünftigen AGM-183A ARRW – eines der wichtigsten Projekte der US-Verteidigung. Der ARRW ist eine luftgestützte Rakete mit taktischem Antrieb, die für Hyperschallgeschwindigkeiten ausgelegt ist und die Offensivfähigkeiten der USA stärken soll.
Quelle: Militarnyi | Foto: X @usairforce | Dieser Inhalt wurde mit Hilfe von KI erstellt und redaktionell überprüft.
